Faszination iPhone Teil 2: die Umgebung bewusster wahrnehmen

Februar 7, 2010 at 8:09 pm | In Apple, iPhone, inspiration, leben, mobil, technik | Leave a Comment
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Bild von hansdorsch

Das iPhone hat für mich nicht nur organisatorisch und in meinem Kommunikationsverhalten seine Spuren hinter lassen, nein, auch ein neues Hobby ist dadurch entstanden. Dieses Hobby lässt mich meine Umgebung, vor allem auch die Kleinigkeiten und Details, viel bewusster wahrnehmen und beachten. Natürlich ist euch klar um was es geht: um’s Fotografieren.

Jeder ernsthafte Fotograf wird sich jetzt wahrscheinlich entweder an den Kopf fassen, face palmen oder sich die Haare raufen. Wie bitte kann man denn mit der miesen Kamera des iPhone 3G (ohne S) sinnvolle Fotos machen?

Die Antwort ist: Das kommt ganz auf den Anspruch an. Klar, die Kamera des 3G ist für einen ambitionierten Fotografen nicht mal annähernd diskussionswürdig, doch für mich ist sie super. Vor dem iPhone war fotografieren kein Thema für mich, hab ich einfach nie gemacht. Ich bewundere schöne und gute Fotos, natürlich, doch selbst hab ich da keinerlei Ambitionen. Mit meinen Fotos will jedoch Augenblicke, Momente, Außergewöhnliches, Lustiges oder einfach nur für mich in dem Augenblick Interessantes fest halten. Und genau dafür ist die iPhone-Kamera toll, einfach weil ich sie immer dabei habe. Und durch dieses neue Hobby, interessante Dinge fest zu halten, nehme ich meine Umgebung und Umwelt inzwischen sehr viel intensiver und bewusster wahr, sehe ich Details, Kleinigkeiten und an sich “normale” Dinge des Alltags aus einem ganz anderen Blickwinkel.

Ich gehe mit viel offeneren Augen durch die Welt und habe einfach Spaß daran, Impressionen und Bilder einzufangen, die mich faszinieren. Dieses Hobby ist durch das iPhone erst entstanden und macht mir inzwischen unheimlichen Spaß. :-)

Das iPad als Hauptcomputer?

Januar 30, 2010 at 3:44 pm | In Apple, technik | 4 Comments

Christian Leu hat auf seinem Blog einen sehr interessanten Artikel veröffentlicht, ihr findet ihn unter der folgenden URL:

http://leumund.ch/byebye-macbook-welcome-ipad-008180

Der Grundtenor: statt einem MacBook oder iMac legt sich Christian ein iPad zu. Das iPad wird dann, mal abgesehen von seinem Firmenlaptop, sein Hauptcomputer bzw. auch sein einziger Computer sein.

Eine durchaus polarisierende Ansage, wie man auch in den Kommentaren zu seinem Post lesen kann.

Kann das iPad wirklich ein MacBook ersetzen? Komplett meine ich, nicht nur unterwegs. Was denkt ihr?

Persönlich kann ich viele Aussagen von Christian sehr gut nach voll ziehen, jedoch habe ich trotzdem ein Problem bzw. ein schlechtes Gefühl bei der Vorstellung, mein MacBook durch ein iPad komplett zu ersetzen.
Die meisten Dinge und Arbeiten die ich auf meinen MacBook mache, könnte ich problemlos auf einem iPad, plus dem Tastatur-Dock, tun. Aber eben nur die meisten Dinge nicht alle.

Ich bin sehr gespannt, ob Apple nich Argumente und Features bringt, die mich umstimmen oder überzeugen können.

Faszination iPhone Teil 1: Stressreduktion

Januar 30, 2010 at 2:55 pm | In Apple, iPhone, leben, mobil, technik | Leave a Comment

Das iPhone hat meinen Alltag sehr viel mehr verändert und geprägt als ich es je für möglich gehalten hätte. Nach und nach werde ich hier die verschiedenen Veränderungen beschreiben, die das iPhone verursacht hat.

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Bild von Jacob Bøtter

Die erste Veränderung ist eine deutliche Stressreduktion. Jetzt kann man sich natürlich fragen, wie das iPhone zur Stressreduktion beiträgt, schließlich lese ich im Netz auch immer wieder, dass das “always on”-Prinzip des iPhone manche Leute sehr stresst und entnervt. Bei mir ist genau das Gegenteil der Fall. Das hat mit in erster Linie mit Psychologie zu tun. Durch das iPhone kann ich jederzeit auf allen meinen wichtigen Kanälen (E-Mail, Chat, Telefon, SMS) kommunizieren, auf alle meine wichtigen Unterlagen und Materialien zugreifen (Evernote, Dropbox) und steh auch in einer fremden Stadt nicht orientierungs- und planlos in der Gegen herum (Maps, Qype usw.). Auf den konkreten praktischen Nutzen der einzelnen Apps und Funktionen gehe ich in den folgenden Teilen dieser Serie noch ein. Das Gesamtpaket vermittelt mir auf jeden Fall das Gefühl, so ziemlich alles was für meine Arbeit oder meine privaten Projekte wichtig ist auch unterwegs erledigen zu können.

Nein, das hat nichts damit zu tun, dass ich sonst die “Angst” hätte, etwas wichtiges zu verpassen. Es hat viel mehr damit zu tun, dass ich das Gefühl habe, meine Zeit flexibel nach meinen Vorstellungen nutzen zu können. Ich leibe Flexibilität und die Möglichkeit, spontan Dinge auch unterwegs tun zu können und das iPhone bietet mir genau diese Möglichkeit.

Dieses Gefühl, das meiner Erfahrung nach übrigens sehr viel mit der Realität zu tun hat, tut mir unheimlich gut. Und es reduziert den Stress “Du musst nachher das noch machen, geht aber erst wenn du daheim bist” ganz extrem.

Ein sehr befreiendes Gefühl.

Das iPad – good or evil?

Januar 28, 2010 at 4:45 pm | In Apple, mobil, technik | 1 Comment

Gestern Abend hat Apple sein neuestes Gadget, das lange gerüchtete iPad, vorgestellt. Das dürfte inzwischen jeder der sich auch nur ansatzweise für Apple interessiert mit bekommen haben.

Eins gleich vorne weg: auch wenn jetzt viel Kritik kommt bin ich trotzdem heiß auf das Gerät. Ich finde die Multitouch-Bedienung in dieser Größe richtig sexy und der Haben-wollen-Faktor ist mal richtig groß.

Und trotzdem habe ich große Bedenken im Hinblick auf die Entwicklung, die das iPad einleiten könnte. Auch auf Twitter habe ich Bedenken gelesen, die ich voll unterschreiben kann. Der Reihe nach:

1. Steve Jobs sagte auf der Keynote, dass Apple eine “mobile device” Firma sei. Auch wenn er das nur für seinen seltsamen Vergleich mit Sony und Co. gebraucht hat: was bedeutet das denn für den Mac bzw. MacOS?

2. Noch ein Punkt warum ich mir Sorgen mache was mit dem Mac passieren wird: das iPad läuft mit dem iPhone OS. Sicher, das ist eine sehr logische und nachvollziehbare Entscheidung. Dennoch könnte das die Entwicklung des MacOS bremsen, schon deshalb weil Apple ja nicht endlos viele Entwickler beschäftigt.

3. Das iPad ist ein geschlossenes System, genau wie das iPhone. Sicher kann man dafür entwickeln, aber eben nur zu Apples Konditionen. Das empfinde ich bei iPhone nicht als riesen Problem, trotzdem jailbreake ich mein iPhone um es zu erweitern. Sollte aber das iPad wirklich Apples zukünftige Geräteklasse werden tut mir das schon weh. Bei meinem Computer will ich die Möglichkeit haben, verschiedenste Programme nutzen und auch ins System eingreifen zu können. Das iPad könnte die Entwicklung zum geschlossenen Computer einleiten und das ist dann negativ.

4. Wieso bitte fehlt da die Kamera?!? Okay, Apple braucht auch Kaufargumente für Folge-Generationen, trotzdem finde ich das extrem komisch. Und zu guter letzt

5. Dieses verlogene “all 3G models are unlocked”. Sorry aber das ist doch mal die komplette Vera….. na ihr wisst schon was ich meine! Ja, die Geräte mögen unlocked sein, aber sie verwenden MicroSIMs die, Stand heute, außer AT&T meines Wissens nach noch kein Anbieter im Angebot hat. Mag sein dass das noch kommt, aber trotzdem empfinde ich das aktuell als “versteckt geloggtes” Gerät.

Wie oben schon gesagt, das Gerät reizt mich unheimlich und es kann gut sein, dass ich mir irgendwann eines zu lege. Dennoch habe ich echte Bedenken was das einleiten könnte.

Was meint ihr? Das iPad – good or evil?

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