GTD – Der erste Schritt: Erfassen oder Sammeln

Dezember 25, 2007 um 10:04 pm | Veröffentlicht in Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar
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Wenn man GTD wirklich für sich umsetzen will, so ist der erste Schritt, das erfassen oder sammeln wirklich aller Dinge die bisher angefallen sind und aktuell anfallen.
Das klingt im ersten Moment vielleicht nach viel Arbeit und ehrlich gesagt ist es das auch. Denn es bedeutet nämlich, dass sie alle herumliegenden Papiere in einem Eníngangskorb zusammen tragen. Nun, das leuchtet noch ein, aber was macht man denn nun mit den Dingen die absolut nicht in den Eingangskorb passen?
„Auto aufräumen“ oder „CDs sortieren“ kann ja wohl kaum bedeuten, ihr Auto oder ihren gesamten CDs in den Eingangskorb zu packen (auc hwenn das Bild mit dem Auto auf dem Schreibtisch sicher was hätte ). Natürlich geht es auch anders, David Allen empfiehlt hierfür Platzhalter. Zu Beginn ist es am einfachsten, jedes Ding, das man zwar efassen will, das man aber nun wirklich nicht in dern Eingangskorb bekommt, auf ein DIN A4 Blatt zu schreiben und dieses Blatt in den Eingangskorb zu legen.
Ein DIN A4 Blatt klingt erst mal unheimlich viel Papier für einen einfachen Satz wie z.B. „CDs sortieren“. Es hat aber den Vorteil, dass man, geht man das auf dem Blatt aufgeführte Projekt (es hat mehr als 2 nächste Schritte, sie erinnern sich?) sich die einzelnen Bereiche des Projekts, also z.B. „CDs im Regal“, „CDs in der CD Tasche“ usw. auf dem gleichen Blatt notieren und, das ist das befriedigenste, durchstreichen kann, wenn man sie erledigt hat.
Wenn es ihnen so geht wie mir, dann haben sie beim ersten erfassen oder sammeln deutlich mehr Dinge oder Platzhalter, als in einen Eingangskorb passen. Machen sie dann einfach Stapel, die sie in der Nähe des Eingangskorbes platzieren. Schauen sie aber darauf, dass die Stapel wirklich nahe an ihrem Eingangskorb sind, sonst laufen sie Gefahr, als neues Zeug zu enden, das irgendwo herumliegt.
Zwei Dinge sind noch wichtig, bevor sie mit dem erfassen richtig starten:
1. David Allen empfiehlt, den gesamtem Erfassungsprozess am Stück durch zu ziehen. Na ja, ich selber bekomme das nicht hin. Dennoch finde ich es schon wichtig, sich mindestens eine, besser allerdings zwei Stunden frei zu halten. „Frei halten“ heißt, dass sie in dieser Zeit am besten nicht durch Handy, Email oder sonst was gestört oder abgelenkt werden. Das bedeutet, was immer sie noch erledigen müssen, um wirklich ihre Ruhe zu haben, tun sie es bevor sie mit dem erfassen beginnen!
2. David Allen warnt davor und er hat absolut recht damit: Hüten sie sich davor beim erfassen schon ins aufräumen rein zu kommen!!! Sie wollen nicht einen Bereich suaber kriegen und alle anderen dafür vernachlässigen. Wenn sie GTD wirklich bis zum Ende durchziehen und dann beibehalten, werden sie alle Bereiche im Laufe der Zeit garantiert organisiert und aufgeräumt bekommen, keine Sorge. Hey, sie haben das Chaos um sich herum über mehrere Wochen, Monate und oft sogar Jahre aufgebaut, erwarten sie nicht, es in ein paar Stunden zu beseitigen.
So, dass war’s zum ersten Schritt von GTD. Morgen folgt dann natürlich Schrit zwei, das durcharbeiten oder sichten des gesammelten Materials. Bis dahin, machen sie’s gut.

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