Ordnung – innen = außen?

Oktober 21, 2008 um 9:59 pm | Veröffentlicht in Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar
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Heute hab ich mal wieder einen sichtbaren Schritt in Sachen Ordnung in meinem Zimmer vollzogen. Dabei ist mir, wieder einmal, aufgefallen, wie sehr die äußere und die innere Ordnung zusammenhängen. So lange ich genug Zeit und wenig Stress habe sieht es bei mir sehr ordentlich aus und Ordnung ist kein Problem. Wenn es jedoch stressig wird entsteht auch relativ schnell Unordnung. Das hat zwei Nachteile: Zum einen ist es natürlich im Endeffekt noch mehr Zeitaufwand für mich, denn irgendwann muss ich ja auch mal wieder aufräumen :-): Zum anderen führt äußerliche Unordnung bei mir auch dazu, dass ich nicht mehr wirklich abschalten und mich erholen kann (zumindest nicht in meinem Zimmer). Das führt natürlich dazu, dass ich unausgeglichen und unruhig werde.

Bin ich damit allein? Ich denke nicht. Untersuchungen zum Thema Ausgleich und Stressbewältigung zeigen, dass eine geordnete Umgebung, in der man sich wohl fühlt extrem beim abschalten hilft (Quellen reiche ich bei Bedarf gern nach :-). Äh, okay, das war jetzt nicht wirklich neu, oder? Stimmt, ist korrekt und auch logisch. Jedoch ist es sehr erstaunlich, dass eine solch einfache Tatsache im Alltag sehr schnell in Vergessenheit gerät. Und so genau man weiß, dass man sich selbst mehr Arbeit und Stress macht durch die Unordnung, so schnell „passiert“ die Unordnung auch.

Was kann man nun dagegen tun? Darauf habe ich auch keine Antwort, schließlich passiert es mir auch immer wieder. Dennoch gibt es einige Dinge die mir dabei helfen es nicht all zu unordentlich werden zu lassen und die auch in Stresszeiten zumindest ein Mindestmaß an Ordnung ermöglichen. Zum einen sollte man sich bewusst machen, dass Unordnung nur zu den gerade beschriebenen Problemen für einen selbst führt und das der kurzfristige Nutzen, alles einfach irgendwo hin zu pfeffern und es eben nicht auf zu räumen die langfristig entstehende Arbeit in keinster Weise aufwiegt. Zum anderen, und hier ist es wichtig damit in relativ stress freien Zeiten zu beginnen, hilft es ungemein, ein System und eine feste Ordnung für die Dinge zu haben. ZUm Beispiel ein Schlüsselbrett, ein fester Platz für Geldbeutel, Handy, Headset usw. verhindert die ständige Sucherei nach diesen Dingen.

Eine Art Ankunftszone ist extrem sinnvoll. Das ist ein festgelegter Platz, an dem man die Dinge aus seinen Hosentaschen ablegen kann, so bald man heimkommt. In meinem Fall ist es ein Tisch in der Nähe meiner Zimmertür auf den Schlüssel, Geldbeutel usw. wandern, so bald ich heimkomme und diese Dinge nicht mehr mit mir rumtragen will. Wichtig ist einzig, dass es sich um einen festen Platz handelt und das dieser Platz so liegt, dass man dort auf jeden Fall und leicht vorbei kommt.

Feste Regale für bestimmte Unterlagen und ein gut sortiertes und einfach zu führendes Ablagesystem sind ebenfalls extrem wichtig und ersparen viel (Such-)Zeit. Meine Ablage ist alphabetisch geordnet, grundsätzlich funktioniert jede Ordnung mit der man selbst zu recht kommt, es muss nur einfach sein und schnell gehen, die Unterlagen in dem System abzulegen.

Das waren einige Gedanken zur Ordnung, die mir heute beim aufräumen kamen. Habt ihr noch andere Vorschläge und Ideen?

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