Technik, Berufsaussicht, eine Bitte und Geduld

Oktober 29, 2008 um 9:50 pm | Veröffentlicht in Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar
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Wer sich fragt: „War da nicht von täglichen Artikeln die Rede? Wo ist denn der von gestern?“ Der bekommt meine aktuelle Standardantwort dazu: Aaaaaaaaargh!!!

Im Ernst, MarsEdit und Blogger haben sich mal wieder nicht verstanden und mein Post von gestern ist in das ewige Daten-Nirwana entschwunden :-(. Mal so richtig toll, ne? Aber nein nein nein, ich reg mich da jetzt nicht mehr auf, das hab ich schon zur Genüge getan.

Der Artikel von gestern wird morgen nachgereicht, heute habe ich mal eine Bitte in ganz persönlicher Sache an euch. Seit ca. einem Monat bin ich nun mit dem Studium fertig. Seit dem bin ich fleißig auf der Suche nach Arbeitsplätzen für einen Diplom Sozialpädagoge BA. Ich fände es natürlich toll, wenn einer oder eine der Leser oder Leserinnen mir Bescheid sagen würde, wenn ihr da vielleicht freie Stellen kennt. Wäre sehr toll von euch wenn ihr da Tipps hättet.

Das anstrengendste am Bewerben ist für mich nicht das Schreiben, wer hätte das gedacht :-), sondern das Warten. Wenn es um andere Menschen geht hab ich eine Eselsgeduld, bei mir selbst so ganz und gar nicht. Das gilt leider auch, wenn ich auf etwas für mich sehr wichtiges warte. Mir ist klar das solche Auswahlverfahren ihre Zeit dauern, dass das nicht über Nacht geht und da viel dahinter hängt. Logisch betrachtet sind zwei Wochen keine Zeit für eine Antwort auf ein Bewerbungsschreiben. Nur leider hat Logik eben nichts mit meinem subjektiven Zeitempfinden zu tun.

„Geduld ist eine Tugend“, diesen Spruch hat sicher der Eine oder die Andere schon mehrfach gehört. Ja, ist sie und ich bewundere Menschen, die mit sich selbst sehr geduldig sind. Das kann ich überhaupt nicht. Aber ich arbeite daran? Wie ich das tue? Nun, ich versuche innerlich ruhiger, ausgeglichener und entspannter zu werden. Dazu gehört für mich viel Schreiben, das Lesen von Anselm Grüns Büchern, Gebet und Meditation, bewusstes Tee trinken (kein Witz!), aufräumen und Training.

Zu den Büchern von Anselm Grün gibt es hier bald einige Reviews und was das Tee trinken betrifft: Sich bewusst Zeit nehmen um offenen Tee aufzugießen, den Tee ziehen lassen, in der Zwischenzeit schöne Teetassen hinrichten, den Tee dann langsam und bewusst eingießen und das Aroma wirken lassen. Das kann sehr entspannend sein und gut tun, kann eine Ruhe-Insel im Alltag werden. In nächster Zeit will ich mich mit der japanischen Teezeremonie auseinandersetzen und mich dort einarbeiten. Das ritualisierte Zubereiten des Tees übt eine große Faszination auf mich aus. Dieses Ritual hat für mich sehr viel mit Ruhe, Konzentration und Disziplin zu tun, Und genau darum geht es mir.

Was nutzt ihr denn um zur Ruhe zu kommen, euch innerlich etwas vom Alltag zu distanzieren? Würde mich sehr interessieren.

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