Kommunikationsgewohnheiten und Technik = Veränderung

November 3, 2008 um 10:38 pm | Veröffentlicht in Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar
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Heute habe ich mir den neuen iPhoneblog-Podcast angehört und dabei kam mit spontan die Idee für den heutigen Artikel. Alex Olma hat im Podcast darüber gesprochen, wie sehr das iPhone seine Kommunikationsgewohnheiten verändert hat. Beim zuhören habe ich festgestellt, dass es mir sehr ähnlich geht.

Wenn ich mir anschaue, wie ich kommuniziert habe bevor ich UMTS-Modem und iPhone in Benutzung hatte, dann sehe ich eine eindeutige Veränderung. Grundsätzlich hat sich bei mir im Hinblick auf Kommunikation sehr viel verändert. Vor wenigen Jahren noch war ich der totale Internet- und Handy-Ablehner. Lange hatte ich kein Handy und Internet? Brauch ich nicht! Das war meine Einstellung. Heute, nur wenige Jahre später nutze ich das Internet für sehr viele Aktivitäten, für Kommunikation, Arbeit, Hobby, Kreativität usw. Mit dem iPhone bin ich praktisch ständig online, das UMTS-Modem erlaubt es mir sehr unabhängig auch in Cafes und im Zug zu arbeiten. Das Internet ist für mich Kommunikations-, Informations- und Arbeitsmedium geworden.

Die Technik bietet mir die Möglichkeiten und inzwischen auch zu Preisen, die ich mir leisten kann. Nein, ich arbeite nicht mit den neuesten Geräten, aktuelle Generation von UMTS-Modem, MacBook und iPhone sind schon wieder deutlich weiter als meine Geräte. Trotzdem bin ich sehr zufrieden damit, alles funktioniert so wie es soll, zumindest meistens, und ich kann echten Mehrwert daraus ziehen.

Ist diese neue Kommunikationsgewohnheit jetzt nur positiv? Sicher nicht! Es geht für mich immer wieder darum den schmalen Grad zwischen Selbstzweck und sinnvollem Einsatz zu finden. Ein zu viel an Kommunikation und vor allem Information kann mich extrem lähmen und blockieren und extrem Zeit fressen. Sinnvoller Einsatz des Internets und der Technik ist toll und macht Spaß, zu viel des Guten macht mich unproduktiv und „müllt“ mir den Kopf zu, mir fehlen dann einfach die kognitiven Ressourcen, um sinnvoll arbeiten zu können. Daher muss ich bewusst auf Ausgleich achten, darauf, auch vom Rechner weg zu kommen und real, offline etwas zu tun, aktiv zu bleiben.

Wie sieht das denn bei euch aus, haben sich eure Kommunikationsgewohnheiten in den letzten Jahren und Monaten verändert? Welche Rolle spielt für euch Technik und das Internet dabei?

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