Stress vs. Leidenschaft?

Juli 5, 2009 um 6:37 pm | Veröffentlicht in Ausgleich, Glaube, leben, persönlich, Schreiben, Wert | 1 Kommentar

Einige E-Mail-Anfragen der letzten Wochen hatten den gemeinsamen Tenor: Lebt dein Blog noch? Kommt da wieder was? Die Antwort ist definitiv: ja, das Blog lebt noch (wie ihr seht :-)).

Warum war es so ruhig die letzten Wochen? Der Titel des heutigen Posts sagt es schon: es war richtig stressig in letzter Zeit und bei Stress, zumindest geht es mir so, fallen viele Leidenschaften und wirklich wichtige Dinge für mich hinten runter, kommen zu kurz. Ich weiß nicht ob es euch als meinen LeserInnen genau so geht, doch viele E-Mail-Rückmeldungen lassen es mich zumindest vermuten. By the way, ihr dürft ruhig auch die Kommentare für Feedback nutzen, muss nicht immer per Mail sein, gelle.

Muss Stress wirklich immer Leidenschaften, eigentlich wirklich wichtige Dinge ersticken und verdrängen? Die Antwort aus meiner Sicht ist: nein, dass muss nicht sein. Moment mal, ich hab gerade geschrieben das es bei mir meistens so passiert und jetzt behaupte ich, dass es nicht sein muss, das es anders geht? Ja, genau! Okay, und wie soll das Ganze funktionieren?

Eines im Voraus: Ich schreibe jetzt was ich aktuell tue und tun werde, nicht was ich bisher getan habe. Soll heißen: Langzeiterfahrung fehlt mir hier logischerweise.

Das Schlüsselwort heißt: lebendig halten. Was lebendig halten? Die Leidenschaften und die Dinge, die mir wirklich wichtig sind, die ich brauche, die ich auf jeden Fall tun will. Dazu gehört zum einen natürlich eine entsprechende Zeit- und Aufgabenplanung, damit ich all das Notwendige und die alltäglichen oder auch arbeitsrelevanten Dinge trotzdem erledigen kann und im Griff habe. Auf der anderen Seite muss ich mir Gewohnheiten und Systeme schaffen die mir die wichtigen Dinge immer wieder vor Augen führen und mir klar machen, was mir wirklich wichtig ist! Und das am Besten jeden einzelnen Tag und mehrfach. Wie funktioniert das? Der Klassiker: Zettel aufhängen auf denen meine wichtigen Dingen stehen, mich optisch und schriftlich an meine Ziele erinnern lassen. Das geht natürlich auch mit elektronischen oder analogen Erinnerungen im Kalender oder ähnlichem. Mein persönlicher Favorit: Den Desktop- oder Schreibtischhintergrund meines MacBook und den Lockscreen meines iPhones nutzen. Mit diesen beiden Geräten arbeite ich so viel täglich, dass sie mich am Besten erinnern können.

Wie macht ihr das denn? Was funktioniert für euch am Besten?

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1 Kommentar »

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  1. Hi Christian,

    in diesem Zusammenhang finde ich auch das sensationelle und legendäre Anti-Verpeil-Howto von Su-Shee ganz nützlich 😉

    http://nibbler.de/texts/antiverpeilhowto.html

    Viele Grüße aus der Nachbarschaft!

    Martin


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