Veränderung durch Neuanfang

August 4, 2009 um 12:09 pm | Veröffentlicht in leben | 4 Kommentare

Die letzten Tage war es hier sehr ruhig, die Arbeit hat einfach keine Zeit gelassen. Viel zu tun und zu erledigen, vieles um das ich mich gekümmert habe, all das hat zum Einen Zeitmangel zum anderen aber auch Stress erzeugt.

Und wie immer wenn ich eine anstrengende Stressphase hinter mir habe ziehe ich Bilanz, schaue was gut funktioniert hat und wo ich noch verbessern kann und muss. Dieses Mal habe ich deutlich erkannt: Mein bisheriges System funktioniert zwar gut, ein anderes wäre aber deutlich besser. Die logische Folge: das alte System komplett über Bord werfen und das neue von Grund auf etablieren und einrichten. Also ein Neuanfang in organisatorischer Hinsicht. Das mache ich nicht zum ersten Mal und ich denke es wird auch nicht das letzte Mal sein. Immer wieder gibt es Phasen in meinem Leben, und ich denke auch in dem jedes anderen Menschen, für die ein bestimmtes System sehr gut funktioniert. Doch verändern sich die Phasen, verändert sich mein Leben, so muss ich auch mein System verändern und oft heißt das: neu anfangen.

Manchmal muss ein solcher Neuanfang während dem laufenden Betrieb erfolgen, das kann dann natürlich nur Schritt für Schritt und über einen relativ großen Zeitraum erfolgen. Dieses Mal habe ich passender Weise Urlaub und kann es auf die von mir favorisierte Art tun: alles auf einmal und am Stück verändern und die Veränderung von Anfang an konsequent durchziehen.

In den nächsten Tage, ehrlich gesagt bin ich schon dabei, werde ich alle wichtigen Infos und Dokumente sammeln und dann ein neues System zu ihrer Organisation und Verwaltung aufbauen. Das Ziel des Systems ist so logisch wie klar: meine Aufgaben schnell und stressfrei erledigen zu können und alle Materialien die ich dazu brauche und oder grundsätzlich aufbewahren möchte schnell und ordentlich bei der Hand zu haben.

Einige Ideen zu meinem System habe ich bereits im Kopf doch so richtig konkret wird es erst während der Entstehung. Deshalb liebe ich diesen Prozess jedes mal wieder neu. Das Endergebnis ist offen und es ist auch für mich hoch spannend, was am Ende dabei rauskommt. So bald das System steht werde ich hier natürlich darüber schreiben, vielleicht auch schon während der Entstehung, doch das weiß ich noch nicht.

Wenn ihr Ideen und Anregungen für ein System habt nur zu, ab damit in die Kommentare.

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4 Kommentare »

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  1. Ich kann nach einem halben Jahr Praxiserprobung »Zen To Done« als Systemphilosophie und RememberTheMilk.com als Werkzeug empfehlen.
    Ersteres gibt es als kostenloses E-Book auf imgriff.com.

  2. Hallo Stefan,

    ja Zen to Done wird die Grundlage meines neuen Systems sein, ich bin damit auch zufrieden. Bisher war meine Umsetzung nur zu kompliziert und verschachtelt.

    Wie nutzt du denn ZTD? Genau so wie von Leo beschrieben, also quasi in Reinform oder adaptiert?

    • Ich nutze ZTD adaptiert, indem ich versuche, gewünschte oder optimale Abläufe zur Angewohnheit zu machen.
      Erfolgreich geschafft habe ich bereits, früh aufzustehen und konsequent meine Dinge aufzuschreiben und regelmäßig zu checken.

      • So ähnlich nutze ich ZTD auch, bin grade dabei raus zu finden wie ich diese Grundsätze auch in mein neues System integrieren kann.


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