Zeichen und Signale

März 28, 2010 um 7:56 pm | Veröffentlicht in Ausgleich, leben, persönlich, Ziele | Hinterlasse einen Kommentar
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Bild von stefan schulz

Immer wieder gibt es Zeichen und Signale in unserem Leben. Ich glaube fest daran, dass Gott uns ganz deutlich zeigt, wo es lang geht. Diese Signale müssen uns nicht immer gefallen. So hab ich es heute mal wieder erlebt.

Die letzten Wochen waren sehr voll und stressig. Sowohl beruflich als auch privat war es sehr anstrengend, wobei der Beruf überwogen hat. Heute kam die Quittung dafür: Rücken in Höhe der Lendenwirbel blockiert, bereits am Freitag hatte es in der Arbeit hörbar geknackt und heute Morgen kam dann da dicke Ende nach und nichts ging mehr. Also Krankenwagen gerufen und im Krankenhaus eingerenkt worden. Jetzt geht’s schon wieder. Am meisten ärgert mich, dass ich dadurch den Gottesdienst heute Morgen verpasst habe, ich hatte mich echt darauf gefreut, nach dem ich schon die ganze Woche keine Chance gehabt hatte in die Kirche zu gehen.

Da ich aber ein positiver Mensch bin hab ich die Zeit zum nachdenken genutzt. Sicherlich war der Ausfall meines Rückens ein Warnsignal meines Körpers, dass ich es ruhiger angehen lassen soll. Das werde ich auch tun. Nur ist es für mich eben mehr als ein rein körperliches Signal, es ist für mich eher ein Zeichen, meinen Weg zu überdenken. Die ersten Änderungen habe ich bereits gemacht, in Zukunft gehe ich es ruhiger, fokussierter an. Weniger Projekte, allerdings dafür alle wichtig und wertvoll für mich. Konzentration auf das Wesentliche, um mal ein typisches Schlagwort zu nennen. Die Zen Philosophie kam mir zuerst in den Kopf, doch auch mein Glaube an Gott passt wunderbar, um es zu beschreiben. Mich auf das konzentrieren was zählt und alles andere, auch wenn es verlockend ist, weg lassen. Das wird meine Änderung sein, sie ist es schon.

Zeichen und Signale sind also etwas sehr gutes, auch wenn sie manchmal richtig weh tun (oh ja!) und uns sehr ungelegen kommen. Nur zwei Dinge sind wichtig:

1. Das wir bereit sind sie zu erkennen und uns bemühen, sie zu verstehen.

2. Das wir auch etwas tun und ändern also die Zeichen auch beachten und umsetzen.

Nur dann helfen sie uns.

Update – 29.03.2010:
Ja ja, der Mensch denkt und dann kommt es doch anders. Heute Morgen aufgewacht und sofort gemerkt, das was absolut nicht in Ordnung ist. Bewegung war fast nicht möglich, Beine teilweise taub. Also Orthopäde und Kollegen angerufen. Heute keine Arbeit für mich, Mist! Einrenken und spritzen hat dann geholfen, jetzt geht es langsam besser. Mach schon den ganzen Tag Übungen und Entspannung und es wird wieder. Fühlt sich aber echt mies an, Respekt an alle die lange mit so was leben. Und lehrt mich, Gesundheit und Schmerzfreiheit wieder zu schätzen. Auch eine wertvolle Erfahrung.

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