Reduktion und Ordnung = innere Ruhe

April 7, 2010 um 9:16 pm | Veröffentlicht in Ausgleich, leben, persönlich | 2 Kommentare
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Bild von lixelle

Heute stand mal wieder groß reine machen bei mir an. Und wieder einmal ist mir etwas klar geworden, was ich eigentlich schon längst weiß, aber trotzdem immer wieder vergesse. Ordnung ist für mich wichtig, vielleicht gerade weil ich von Haus aus eher chaotisch bin. Und was ist der einfachste Weg um Ordnung zu halten? Richtig, zum einen regelmäßiges aufräumen und feste Plätze für alles, zum anderen natürlich Reduktion.

„Reduktion auf das Wesentliche“ ist so ein Schlagwort, das ich an sich gar nicht mag. Es ist mir schon viel zu sehr überstrapaziert und für alles mögliche miss/gebraucht worden. Dennoch trifft es den Kern der Sache. Wie ich bereits in meinem letzten Artikel gesagt habe:

Es tut gut, sich auf die Dinge zu beschränken die man braucht und die überflüssigen Dinge weg zu lassen. Je weniger Zeug ich rum stehen und liegen habe, desto weniger muss ich natürlich auch aufräumen und putzen. Und ganz nebenbei entlastet es mich auch psychisch, nicht so viele Dinge mit mir rum zu schleppen oder zu besitzen.

Und das Ergebnis meiner heutige Aufräum-und-Putz-Aktion? Eine sehr ordentlich, saubere Wohnung in der ich mich wohl fühle. Und in der Konsequenz innere Ruhe, Frieden und Gelassenheit. So konnte ich heute auch den Gottesdienst sehr entspannt und bewusst aufnehmen und genießen.

Dies sichere, innere Basis zu haben ist unheimlich wichtig für mich und tut mir sehr sehr gut. Und ja, ich werde es wieder vergessen. Und ich werde es wieder genießen, es neu zu entdecken :-).

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Zeichen und Signale

März 28, 2010 um 7:56 pm | Veröffentlicht in Ausgleich, leben, persönlich, Ziele | Hinterlasse einen Kommentar
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Bild von stefan schulz

Immer wieder gibt es Zeichen und Signale in unserem Leben. Ich glaube fest daran, dass Gott uns ganz deutlich zeigt, wo es lang geht. Diese Signale müssen uns nicht immer gefallen. So hab ich es heute mal wieder erlebt.

Die letzten Wochen waren sehr voll und stressig. Sowohl beruflich als auch privat war es sehr anstrengend, wobei der Beruf überwogen hat. Heute kam die Quittung dafür: Rücken in Höhe der Lendenwirbel blockiert, bereits am Freitag hatte es in der Arbeit hörbar geknackt und heute Morgen kam dann da dicke Ende nach und nichts ging mehr. Also Krankenwagen gerufen und im Krankenhaus eingerenkt worden. Jetzt geht’s schon wieder. Am meisten ärgert mich, dass ich dadurch den Gottesdienst heute Morgen verpasst habe, ich hatte mich echt darauf gefreut, nach dem ich schon die ganze Woche keine Chance gehabt hatte in die Kirche zu gehen.

Da ich aber ein positiver Mensch bin hab ich die Zeit zum nachdenken genutzt. Sicherlich war der Ausfall meines Rückens ein Warnsignal meines Körpers, dass ich es ruhiger angehen lassen soll. Das werde ich auch tun. Nur ist es für mich eben mehr als ein rein körperliches Signal, es ist für mich eher ein Zeichen, meinen Weg zu überdenken. Die ersten Änderungen habe ich bereits gemacht, in Zukunft gehe ich es ruhiger, fokussierter an. Weniger Projekte, allerdings dafür alle wichtig und wertvoll für mich. Konzentration auf das Wesentliche, um mal ein typisches Schlagwort zu nennen. Die Zen Philosophie kam mir zuerst in den Kopf, doch auch mein Glaube an Gott passt wunderbar, um es zu beschreiben. Mich auf das konzentrieren was zählt und alles andere, auch wenn es verlockend ist, weg lassen. Das wird meine Änderung sein, sie ist es schon.

Zeichen und Signale sind also etwas sehr gutes, auch wenn sie manchmal richtig weh tun (oh ja!) und uns sehr ungelegen kommen. Nur zwei Dinge sind wichtig:

1. Das wir bereit sind sie zu erkennen und uns bemühen, sie zu verstehen.

2. Das wir auch etwas tun und ändern also die Zeichen auch beachten und umsetzen.

Nur dann helfen sie uns.

Update – 29.03.2010:
Ja ja, der Mensch denkt und dann kommt es doch anders. Heute Morgen aufgewacht und sofort gemerkt, das was absolut nicht in Ordnung ist. Bewegung war fast nicht möglich, Beine teilweise taub. Also Orthopäde und Kollegen angerufen. Heute keine Arbeit für mich, Mist! Einrenken und spritzen hat dann geholfen, jetzt geht es langsam besser. Mach schon den ganzen Tag Übungen und Entspannung und es wird wieder. Fühlt sich aber echt mies an, Respekt an alle die lange mit so was leben. Und lehrt mich, Gesundheit und Schmerzfreiheit wieder zu schätzen. Auch eine wertvolle Erfahrung.

Prioritäten – Rückbesinnung auf das Wichtige

März 23, 2010 um 6:34 pm | Veröffentlicht in Ausgleich, inspiration, leben, persönlich, Schreiben, Wert | Hinterlasse einen Kommentar

Mehr als einen Monat kein Beitrag hier, auf Twitter auch nur sehr vereinzelt Lebenszeichen…. viele haben sich per E-mail und DM bei mir gemeldet und gefragt, ob ich denn überhaupt noch bloggen und hier weiter machen will. Die Antwort ist eine klares „JA“!

Zum einen waren die letzten Wochen echt voll und bestanden mehr oder weniger nur aus Terminen. Zum anderen, und das war wahrscheinlich der entscheidende Grund, hatte ich eine Phase, in der ich mir einfach nicht sicher war, was für mich wichtig ist. Gerade bei sehr viel, ehrenamtlicher und professioneller, Arbeit habe ich die Tendenz zu vergessen, was mir wichtig ist und was mir gut tut. Gerade denn wenn ich es nötigsten hätte geht bei mir das wirklich Wichtige immer wieder unter!
Das ist eine Unart von mir, aber eine die ich kenne und die ich versuche zu vermeiden, allerdings gelingt mir das nicht immer.

Letzte Woche hat Johannes Kleske auf seinem Blog die Week Notes begonnen. Ehrlich gesagt finde ich grundsätzlich alles was Johannes schreibt sehr inspirierend und beeindruckend. Johannes Kleske gehört zu meinen Vorbildern und mich fasziniert sein Ansatz, wie er Arbeit und Leidenschaft integriert und kombiniert. Seine Week Notes gehören mit zu den inspirierendsten Texten die ich lese.

Zurück zum Wichtigen, wie geht es hier weiter? Getreu meinem Ansatz „Erst Ei dann gack“ sag ich mal noch nicht zu viel, nur eines: die Post-Frequenz wird sich wieder deutlich steigern, ist ja auch kein Kunststück ;-). Ich freu mich wenn ihr dabei bleibt.

Der „Winterschlaf“ ist vorbei

November 27, 2009 um 9:58 pm | Veröffentlicht in Ausgleich, leben, persönlich, Schreiben | 1 Kommentar

Ganz entgegengesetzt zu der vor uns liegenden Jahreszeit erwacht mein Blog aus seinem „Winterschlaf“ der letzten Wochen. Warum gab es diese Pause überhaupt? Viele Gründe könnte ich jetzt nennen, angefangen von Arbeit, einleben in ein neues Umfeld über ehrenamtliches Engagement und ähnlichen Dingen. Diese Gründe wären alle nicht wirklich falsch aber so richtig stimmen würden sie auch nicht.

Was war’s dann? Die Schreiblust an sich war da, nur nicht die Lust die so entstandenen Texte auch zu veröffentlichen. Doch nach dem ich jeden Tag viel Inspiration und Anregungen erhalte bin ich jetzt wieder richtig heiß drauf zu schreiben und meine Gedanken durch das Schreiben für eine Leserschaft zu ordnen.

Das wird auch so kurze Posts wie diesen hier beinhalten, die stammen dann zu 90% von iPhone, wie auch dieser Post hier. Mehr spontanes Bloggen, mehr Schreiben ohne zu viel darüber nach zu denken, wieder mehr Themen durch das Schreiben darüber wirklich zu bearbeiten,auf all das freue ich mich. Und ich freue mich sehr wenn ihr mich auf dieser spannenden Reise begleitet. 🙂

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