Veränderungen im Leben – Veränderungen im Schreiben

September 12, 2010 um 7:29 pm | Veröffentlicht in Ausgleich, Glaube, inspiration, leben, persönlich, philosophie, Schreiben | 1 Kommentar

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Lange ist mein letzter Post mit der Ankündigung der Artikelserie zur Smartphonesuche her. Die Artikel sind geschrieben, nur veröffentlicht habe ich sie, wie ihr gemerkt habt, noch nicht. Sie passten ganz einfach nicht zu dem Stil, der gerade mein Schreiben bestimmt.

Wer mir auf Twitter und/oder Facebook folgt hat gemerkt, dass ich dort regelmäßig schreibe, Dabei geht es vor allem um die kleinen ,schönen Dinge des Lebens, darum, wie ich mein Leben genieße und was ich für andere Menschen für inspirierend halte.

Die Technikthemen sind in letzter Zeit in den Hintergrund getreten. Nicht was mein Interesse betrifft, wohl aber meine Kommunikation nach außen. Dazu kommt, dass sich auch mein Interesse und mein Umgang mit Technik und Gadgets verändert hat. Während ich noch nicht all zu langer Zeit immer dem neuesten und besten hinterher gehechelt bin merke ich, dass das inzwischen nicht mehr gilt. Jetzt ist es so, dass ich Technik noch mehr verwende als davor, jedoch Wert auf Funktion und Usability lege. Es muss nicht mehr das Neueste sein, im Gegenteil habe ich mich in manchen Bereichen bewusst gegen Neuanschaffungen entschieden und dafür meine „alten“ Geräte wieder verstärkt genutzt. Es geht jetzt nicht mehr darum neu zu kaufen, sondern die bestehende Hard- und Software so gut als möglich zu nutzen und neue Anwendungen dafür zu finden.

Kurz: statt neu kaufen bin ich jetzt auf der ich-mache-so-viel-ich-kann-aus-dem-was-ich-habe-und-werde-lieber-mal-kreativ-und-improvisiere-Schiene unterwegs. Und ich muss ehrlich sagen: das fühlt sich super an! 🙂 Das alles hat sicher auch damit zu tun, dass ich gerade wieder sehr viel Ballast, sowohl innerlich als auch äußerlich, los gewordnen bin und immer noch ausmiste und entrümpele.

Für das Blog bedeutet das: ich werde regelmäßig, zwei oder drei mal die Woche, schrieben. Über welche Themen weiß ich noch nicht, vielleicht überarbeite ich auch meine Smartphone-Artikel und stell die als erstes mal online. Das werde ich ganz spontan entscheiden. Macoholic.de ist mein privates Blog und hier will ich mich nicht limitieren oder auf ein bestimmtes Thema festlegen. Das tute ich schon in anderen Blogs für die ich schreib und vielleicht auch noch schreiben werde.

Wer also damit leben kann, dass das hier kein reines Technik-Blog ist und das hier völlig unterschiedliche Themen behandelt werden, den lade ich herzlich ein, hier mit zu lesen und gerne auch zu kommentieren. Ich freu mich drauf und ich hoffe, dass das auch für euch gilt. Und selbst wenn es niemand lesen würde: mir macht es Spaß und es tut mir gut! 🙂

 

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Überraschungen – gut oder schlecht?

April 27, 2010 um 8:41 pm | Veröffentlicht in Ausgleich, Glaube, inspiration, leben, persönlich | Hinterlasse einen Kommentar

Bumm! Zack! – Völlig ohne Vorwarnung, ohne Anzeichen und ohne das es zu erwarten war passiert es – Überraschung! Das etwas nicht nach Plan läuft, anders kommt als gedacht oder sich in eine völlig andere Richtung entwickelt als angenommen, ich denke das passiert jedem und jeder von uns täglich. Und zwar sowohl im positiven wie auch im negativen Sinne.

Nicht alle Überraschungen sind gut, aber ganz gewiss sind auch nicht alle schlecht. Doch oft spielt es gar keine Rolle, welcher Art die Überraschung ist. Viel entscheidender ist doch meistens, wie wir damit umgehen und darauf reagieren. Unvorhergesehen Ereignisse stellen uns immer wieder vor Entscheidung, mit denen wir absolut nicht gerechnet haben und die wir uns oft ersparen wollen. Wenn ich jetzt nur sehe, dass etwas nicht nach Plan lief, etwas schief gegangen ist, ich es nicht geschafft habe, alles genau so zu machen wie ich es wollte, dann ist eine Überraschung, jede Überraschung, negativ.

Wenn ich jedoch sehe, dass sich etwas anders entwickelt als angenommen und mir dann zuerst einmal anschaue, was sich dadurch jetzt verändert und welche Konsequenzen diese Abweichung hat, dann steht ich der Überraschung zunächst neutral gegenüber. Ich will hier nicht so weit gehen zu behaupten das man in jeder Überraschung oder Veränderung die Chance sehen sollte. Sicherlich bietet eine jede Überraschung neue Chancen, aber in der Realität kann zumindest ich nicht unter allen Umständen nach dem positiven suchen. Manchmal ist das einfach gar nicht dran und wäre viel zu schmerzhaft.

Doch neutral an die Sache heran gehen, nicht sofort urteilen, erst einmal die neue Lage bewerten, ist sicher kein Fehler. Wir tun das eigentlich immer, nur eben intuitiv und unbewusst, was völlig okay ist. Doch das bedeutet dann eben, alles zu betrachten, sowohl das positive als auch das negative an einer Überraschung.

Wie komme ich darauf? Heute habe ich mal wieder eine Überraschung erlebt, ein Ereignis, das sich nicht vorher sehen lies. Was sich daraus ergibt und ob das eher positiv oder eher negativ wird kann ich jetzt noch nicht sagen. Doch ich bin offen für jede Entwicklungsrichtung und schau mir das mal an. Bin sehr gespannt darauf. Was mir immer hilft: mein Glaube. So habe ich nämlich die Gewissheit, dass Gott immer schon im Vorfeld da ist und alles lenkt und das er, egal was kommt, seinen Engelschutz und seine Hilfe schenkt.

Bei allen menschlichen Sorgen doch ein sehr gutes Gefühl.

Stress vs. Leidenschaft?

Juli 5, 2009 um 6:37 pm | Veröffentlicht in Ausgleich, Glaube, leben, persönlich, Schreiben, Wert | 1 Kommentar

Einige E-Mail-Anfragen der letzten Wochen hatten den gemeinsamen Tenor: Lebt dein Blog noch? Kommt da wieder was? Die Antwort ist definitiv: ja, das Blog lebt noch (wie ihr seht :-)).

Warum war es so ruhig die letzten Wochen? Der Titel des heutigen Posts sagt es schon: es war richtig stressig in letzter Zeit und bei Stress, zumindest geht es mir so, fallen viele Leidenschaften und wirklich wichtige Dinge für mich hinten runter, kommen zu kurz. Ich weiß nicht ob es euch als meinen LeserInnen genau so geht, doch viele E-Mail-Rückmeldungen lassen es mich zumindest vermuten. By the way, ihr dürft ruhig auch die Kommentare für Feedback nutzen, muss nicht immer per Mail sein, gelle.

Muss Stress wirklich immer Leidenschaften, eigentlich wirklich wichtige Dinge ersticken und verdrängen? Die Antwort aus meiner Sicht ist: nein, dass muss nicht sein. Moment mal, ich hab gerade geschrieben das es bei mir meistens so passiert und jetzt behaupte ich, dass es nicht sein muss, das es anders geht? Ja, genau! Okay, und wie soll das Ganze funktionieren?

Eines im Voraus: Ich schreibe jetzt was ich aktuell tue und tun werde, nicht was ich bisher getan habe. Soll heißen: Langzeiterfahrung fehlt mir hier logischerweise.

Das Schlüsselwort heißt: lebendig halten. Was lebendig halten? Die Leidenschaften und die Dinge, die mir wirklich wichtig sind, die ich brauche, die ich auf jeden Fall tun will. Dazu gehört zum einen natürlich eine entsprechende Zeit- und Aufgabenplanung, damit ich all das Notwendige und die alltäglichen oder auch arbeitsrelevanten Dinge trotzdem erledigen kann und im Griff habe. Auf der anderen Seite muss ich mir Gewohnheiten und Systeme schaffen die mir die wichtigen Dinge immer wieder vor Augen führen und mir klar machen, was mir wirklich wichtig ist! Und das am Besten jeden einzelnen Tag und mehrfach. Wie funktioniert das? Der Klassiker: Zettel aufhängen auf denen meine wichtigen Dingen stehen, mich optisch und schriftlich an meine Ziele erinnern lassen. Das geht natürlich auch mit elektronischen oder analogen Erinnerungen im Kalender oder ähnlichem. Mein persönlicher Favorit: Den Desktop- oder Schreibtischhintergrund meines MacBook und den Lockscreen meines iPhones nutzen. Mit diesen beiden Geräten arbeite ich so viel täglich, dass sie mich am Besten erinnern können.

Wie macht ihr das denn? Was funktioniert für euch am Besten?

Don’t draw back!

Juni 2, 2009 um 8:49 pm | Veröffentlicht in Glaube, leben, persönlich, philosophie | Hinterlasse einen Kommentar

Auch wenn ich angekündigt habe, dass sich die nächsten Artikel hier mit dem EJT 2009 beschäftigen werden, so hat der heutige Beitrag doch nur sehr wenig damit zu tun.

Der EJT braucht einfach noch einige Zeit um verarbeitet zu werden, ich brauche einfach noch Zeit, um das Erlebte alles zu ordnen und zu begreifen. Doch heute geht es um einen Satz, um ein Motto, welches unser Stammapostel Wilhelm Leber einmal in einem Gottesdienst ausgesprochen hat:

„Don’t draw back!“ – „Weiche nicht zurück!“

Für mich bedeutet das auch: Gib niemals auf, vor allem nicht die Hoffnung, nicht den Mut. Gib niemals die wirklich wichtigen Dinge in deinem Leben auf, lass nie von ihnen ab und kämpfe um sie! Das ist ein Motto, dass man auch oft in Filmen wieder findet, ein Motto, dass mehr als einmal in verschiedensten Variationen verarbeitet wurde und wird.

Mich trifft es heute besonders, weiß ich doch, dass ich einem für mich sehr wichtigen Bereich die Hoffnung aufgegeben habe. Kann ich sie wieder neu beleben, wieder Hoffnung schaffen? Vielleicht, ich weiß es nicht, ich hoffe es (wie ironisch). Auf jeden Fall ist eines klar: Es wird harte Arbeit und sicher auch ein Kampf, vorwiegend mit mir selbst werden. Schaffe ich es? Keine Ahnung! Ist es den Versuch wert, auch auf die Gefahr hin zu versagen und sich danach mies zu fühlen? Definitiv ja! Und so ist es sehr oft im Leben. Wir müssen uns entscheiden wofür wir kämpfen, wo wir um die Hoffnung kämpfen und Energie einsetzten und wo wir uns diese Energie aufsparen und manche Dinge einfach los und geschehen lassen. EIn hartes, schweres Stück Arbeit, ja. Doch das ist es wert! Denkt ihr nicht auch?

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