In eigener Sache – Jobwechsel und Zukunft

Oktober 2, 2011 um 12:37 pm | Veröffentlicht in Facebook, Google, leben, persönlich, Schreiben | Hinterlasse einen Kommentar
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Lange war es hier – wieder mal – ruhig, viel zu ruhig. Wer mich persönlich kennt hat einen der Gründe mitbekommen: Ich arbeite seit etwas mehr als zwei Wochen bei meinem neuen Arbeitgeber, dem Haus der Betreuung und Pflege in Bad Rappenau. Dort bin ich für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Mein Fazit nach zwei Wochen: Ich habe den Wechsel keine Sekunde bereut! Ein tolles Haus, motivierte Mitarbeiter, ein toller Job und ein echt guter Chef, ich bin einfach begeistert.

Der andere Grund für das lange Schweigen hier ist auf der Karrierebibel zu finden. Continue Reading In eigener Sache – Jobwechsel und Zukunft…

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Freude ist, was du draus machst

März 27, 2011 um 4:02 pm | Veröffentlicht in inspiration, leben | Hinterlasse einen Kommentar
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Fotograf unbekannt, via Linkriss Wer den Fotograf kennt, sagt mir bitte Bescheid. Danke :-).

Der Spruch des Fotos ist meiner Meinung nach ein wunderbares Lebensmotto. Es gibt immer zwei Möglichkeiten, die Dinge zu sehen. Bin ich traurig, weil etwas schönes endet oder freu ich mich, dass ich es erleben durfte? Bin ich genervt und gestresst, weil beruflich viel los ist oder schätze ich mich glücklich, dass ich einen Job habe?

Beispiele finden sich sicherlich genug, deshalb fasse ich die Aussage so zusammen:
Glück ist, was du draus machst.

Es liegt an uns, wie wir mit den Menschen, Dingen und Ereignissen in unserem Leben umgehen.

P.S.: Falls jemand weiß, wer der Fotograf des tollen Bildes ist, meldet euch bitte bei mir. Ich würde das wirklich gern ergänzen. Danke euch.

Zugfahren – Mobilität auf zwei Beinen

Dezember 28, 2010 um 7:23 pm | Veröffentlicht in leben, mobil, technik, unterwegs | 2 Kommentare

Okay, der Titel ist unlogisch, oder? Seit wann hat ein Zug zwei Beine?!? Lasst mich erklären.

Vorgeschichte / Hintergrund

Seit Oktober 2010 arbeite ich in Göppingen. Es ist zwar der gleiche Arbeitgeber aber eben ein anderer Standort. Außerdem ist es nur ein befristeten Wechsel, bald geht es wieder zurück. Egal, als der Wechsel des Arbeitsortes feststand habe ich mir natürlich überlegt, wie ich das tägliche Pendeln angehen wollte. Das Auto fiel für mich schnell raus, ich wollte einfach die Chance nutzen, endlich wieder länger und mehr Zug zu fahren.

Die Einschränkungen und Kompromisse

Als ich die Entscheidung, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit zu fahren, in meinem Bekannten- und Freundeskreis

erwähnte habe ich viele überraschte, verwunderte und teilweise richtig entsetzte Reaktionen bekommen. Die häufigsten Aussagen lauteten zusammen gefasst:

1. Das dauert doch ewig. Musst du da nicht früh aufstehen?

2. Da bist du ja gar nicht flexibel.

3. Das ist doch teuer.

4. Da musst du ja alles mitschleppen.

Gehen wir die, durchaus berechtigten, Bedenken mal Schritt für Schritt durch. (Und nein, das wird keine Liste, zumindest keine reine.)

Das „dauert ewig“-Argument kommt gefühlt immer, wenn es um die Nutzung der Öffis (= Öffentliche Verkehrsmittel) geht. Es stimmt natürlich absolut, es dauert oft länger. Wenn dann noch Verspätungen dazu kommen ist der Zeitunterschied zum Auto deutlich. Und ja, ich muss früher aufstehen als wenn ich Auto fahren würde.

„Flexibilität“ bzw. das Fehlen der selben ist auch so ein, kommt-immer-Argument, und stimmt natürlich auch. Mit dem Auto bin ich flexibler.

Der Kostenaspekt ist jedoch ein zweischneidiges Schwert. Sicher, mit der letzten Preiserhöhung der Bahn und wenn ich die reinen Spritkosten rechne ist das Auto billiger, Rechne ich jedoch Reifen, Abnutzung und Wartung beim Auto mit ein zieht das Kostenargument, bei mir, nicht mehr.

Der vierte Punkt stimmt wiederum komplett. Natürlich muss ich als Zugfahrer in meiner Tasche alles mitnehmen was ich brauche. Und das schließt dann automatisch vieles aus.

Die Vorteile oder das Warum

Bei den bisher genannten Punkten war nur der finanzielle Aspekt pro Öffis, und selbst da kann man noch diskutieren. warum tue ich das dann überhaupt? Der Hauptgrund für mich: ich fahre einfach gerne Zug. S-Bahn ist je nach Uhrzeit nicht so berauschend, Zug fahren finde ich aber einfach toll!

Das ist aber nicht alles. Natürlich dauert es bis ich im Geschäft bin, ca. 1:15 h pro einfache Richtung. Aber die Zeit kann mit lesen, schreiben, schlafen, neue Bekanntschaften schließen und nachdenken nutzen. Beim Auto fahren muss ich immer konzentriert sein.

Jap, ich muss früher aufstehen. Nervt morgens zwar, macht mich aber sehr produktiv und ist deshalb super für mich.

Ich bin nicht so flexibel. Dadurch muss ich mehr planen und mir mehr Zeit nehmen. Ich reduziere auf die wichtigen Wege und nehme diese Zeit, und die Aktivitäten am Ziel, sehr viel bewusster wahr. Ich genieße es mehr. Außerdem bin ich gewisser Hinsicht auch wieder flexibler, als wenn ich Auto fahren würde. Ich muss nämlich keinen Parkplatz suchen und auch keine Parkgebühren zahlen. Ist im Geschäft jetzt nicht relevant, in anderen Städten, im Urlaub oder auch wenn ich „nur“ in Stuttgart unterwegs bin ist das ein echter Vorteil.

 

Klar muss ich „alles mitschleppen“. Daher kommt auch der Titel des Artikels. Ich muss auf zwei Beinen mobil sein, denn außerhalb des Zuges bin ich logischerweise zu Fuß unterwegs. Also muss all mein „Zeug“, alles Arbeitsmaterial, Gadgets, Unterhaltung usw. in meine Tasche passen. Und sie muss so leicht sein, dass ich sie den ganzenTag aus eigenen Kraft tragen kann. Ich muss also „auf zwei Beinen“ mobil sein. Das find ich toll.

Mehr Bewegung, Reduktion auf die wichtigen Dinge zum mitnehmen und dadurch auch einfacheres Arbeiten sind mein Lohn dafür.

Alles in allem: ich fahre gerne mit Öffis. Ich fahre gerne Zug.

Wie ist das bei euch?

Was wäre wenn…?

Oktober 6, 2010 um 3:57 pm | Veröffentlicht in leben, persönlich | Hinterlasse einen Kommentar

Politik ist mir wichtig, manchmal zu wichtig. Aktuell bedeutet das, dass ich mir über S21 und die Demos viele Gedanken mache. Viele Diskussionen, Artikel und Meinung von beiden Seiten hab ich aufgenommen und mir angeschaut.

Schon in meinem letzten Post habe ich geschrieben, das ich grundsätzlich für S21 bin, gleichzeitig aber gegen die aktuelle Form bin und mir Änderungen oder Konzepte a la K21 wünsche.

Darum geht es mir hier nicht. Es geht mir darum, was es aus meiner Sicht bedeuten würde, wenn die Demo Erfolg hätte. Ich meine nicht die, meiner Meinung nach vernünftigen, Gegner, die Änderungen fordern. Nein, ich meine die, in meinen Augen schon sehr verbohrten, Gegner, die einen kompletten Stopp und Abbruch von S21 fordern.

Wenn die Erfolg hätten würde das für mich bedeuten, dass ich mich in Zukunft weder bei der Wahl noch sonst wo engagieren und politisch beteiligen müsste. Denn es würde dann heißen: Scheißt auf unser demokratisches, politisches System, ignoriert einfach die möglichen Beteiligungsformen, bringt eh nichts. Ihr könnt beeinflussen was ihr wollt, wenn es genug Leuten nicht passt was ihr erarbeitet, dann gehen sie einfach demonstrieren und eure Arbeit wird in die Tonne geworfen. Super Wirkung, echt gut! Oft lese ich „wir wollen mitbestimmen“. Wo zum Henker wart ihr, als politisch gegen S21 gearbeitet wurde? Ist Mitbestimmung wirklich nur dann gefragt, wenn sie spektakulär aussieht und mit breiter Öffentlichkeit einhergeht? Ist die politische Mitarbeit auf den vorhandenen Wegen zu anstrengend?

Noch mal: ich habe nichts gegen die Demonstranten, die es auch gibt, die vorher schon politisch dagegen aktiv waren. Aber alle die erst jetzt schreien fahren, aus meiner Sicht die Linie: „wir dürfen demonstrieren (ja, ist auch wichtig finde ich), deshalb MÜSSEN wir auch Erfolg haben“. Und genau diesen Schluss finde ich falsch!!!

Natürlich darf ich mich durch Demos beteiligen, dass muss auch sein und finde ich echt wichtig. Aber deshalb muss es nicht zum Erfolg führen! Wenn das wirklich ein Automatismus wäre fände ich es schlimm!

Die vernünftigen Gegner die S21 verändern, verbessern wollen haben meinen Respekt, da war ich auch mal dabei. Die jedoch, die ein Ende von S21 fordern: ihr gefährdet die Demokratie und den Rechtsstaat, den ihr angeblich fordert. Eure Art und Weise SCHADET dem gerechtfertigten Protest extrem!

Und ja, der Post ist rein subjektiv und ich bin sauer. Jetzt könnt ihr mich gern in den Kommentaren zerreißen. Mir ist wichtig das die extremen Gegner eben NICHT die Mehrheit sind. Im Gegenteil.

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