Facebook-App wird universal

Oktober 11, 2011 um 6:23 am | Veröffentlicht in Apple, Facebook, iPhone, mobil, Social media | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter: , , , , , , , , , , , ,

Beim lesen meiner Twitter-Timeline dachte ich heute Morgen spontan „Ein Wunder ist geschehen“, denn, Trommelwirbel, Facebook hat seine iOS-Applikation auf Version 4.0 aktualisiert und die App dabei universal gemacht. Was Techcrunch im Juli diesen Jahres mit einigen Hacks aktiviert hatte, ist jetzt offiziell. Die Oberfläche ist zwar nicht neu, aber echt gut angepasst. Ich mach mal einen Rundgang. Continue Reading Facebook-App wird universal…

Advertisements

WWDC Keynote 2011 – Ein schaler Nachgeschmack

Juni 6, 2011 um 7:37 pm | Veröffentlicht in Apple, iPhone, mobil, persönlich, technik | Hinterlasse einen Kommentar

Apple com

Die Überschrift mag manchen überraschen, es ist doch alles sooooo toll in der Apple Welt, oder? Der Reihe nach. Soeben ist die WWDC Keynote 2011 zu Ende gegangen. Apple hat eine ganze Menge (Software-)Produkte angekündigt, die uns in den nächsten Monaten nach und nach erreichen werden. Wer eine gute Übersicht oder einen Liveticker des Events sucht, ist meiner Meinung nach beim iPhoneblog oder bei Engadget sehr gut bedient. Hier geht es um meinen ganz persönlichen ersten Eindruck der Keynote. Continue Reading WWDC Keynote 2011 – Ein schaler Nachgeschmack…

iPad pur – Review eines iPad-Ständers

Juni 1, 2011 um 7:32 pm | Veröffentlicht in Apple, mobil, review, technik | Hinterlasse einen Kommentar

Wie auch immer man zu Apple stehen mag: das iPad ist – von den Verkaufszahlen her – nach wie vor die unangefochtene Nummer 1 unter den Tablet-Computern. Das Gerät ist sexy und echt praktisch. Zugegeben, niemand braucht zwingend ein iPad, aber nach kurzer Nutzung wollen es die wenigstens wieder hergeben. Eben dieses unaufdringliche „Einschleichen“ in den täglichen Workflow ist meiner Meinung nach ein wesentlicher Grund für den enormen Erfolg des iPads.

Und was passiert ganz automatisch, wenn sich ein Produkt so gut verkauft? Richtig, die Zubehör-Hersteller springen alle auf den fahrenden Zug auf und werfen unzählige Produkte auf den Markt. Da das iPad zwar praktisch ist, sich aber so gar nicht gescheit aufstellen lässt, sind es vor allem Hüllen und Cases, die es in allen möglichen Variationen zu kaufen gibt. Jochen Mai von der Karrierebibel hat vor kurzem das Executive Case von Stilgut vorgestellt und ist damit sehr zufrieden. Wer es minimalistischer will, wird – beim iPad 2 – wahrscheinlich auf das Smartcover von Apple zurück greifen. Weniger geht nicht, oder? Doch, lesen sie einfach weiter! Continue Reading iPad pur – Review eines iPad-Ständers…

Zugfahren – Mobilität auf zwei Beinen

Dezember 28, 2010 um 7:23 pm | Veröffentlicht in leben, mobil, technik, unterwegs | 2 Kommentare

Okay, der Titel ist unlogisch, oder? Seit wann hat ein Zug zwei Beine?!? Lasst mich erklären.

Vorgeschichte / Hintergrund

Seit Oktober 2010 arbeite ich in Göppingen. Es ist zwar der gleiche Arbeitgeber aber eben ein anderer Standort. Außerdem ist es nur ein befristeten Wechsel, bald geht es wieder zurück. Egal, als der Wechsel des Arbeitsortes feststand habe ich mir natürlich überlegt, wie ich das tägliche Pendeln angehen wollte. Das Auto fiel für mich schnell raus, ich wollte einfach die Chance nutzen, endlich wieder länger und mehr Zug zu fahren.

Die Einschränkungen und Kompromisse

Als ich die Entscheidung, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit zu fahren, in meinem Bekannten- und Freundeskreis

erwähnte habe ich viele überraschte, verwunderte und teilweise richtig entsetzte Reaktionen bekommen. Die häufigsten Aussagen lauteten zusammen gefasst:

1. Das dauert doch ewig. Musst du da nicht früh aufstehen?

2. Da bist du ja gar nicht flexibel.

3. Das ist doch teuer.

4. Da musst du ja alles mitschleppen.

Gehen wir die, durchaus berechtigten, Bedenken mal Schritt für Schritt durch. (Und nein, das wird keine Liste, zumindest keine reine.)

Das „dauert ewig“-Argument kommt gefühlt immer, wenn es um die Nutzung der Öffis (= Öffentliche Verkehrsmittel) geht. Es stimmt natürlich absolut, es dauert oft länger. Wenn dann noch Verspätungen dazu kommen ist der Zeitunterschied zum Auto deutlich. Und ja, ich muss früher aufstehen als wenn ich Auto fahren würde.

„Flexibilität“ bzw. das Fehlen der selben ist auch so ein, kommt-immer-Argument, und stimmt natürlich auch. Mit dem Auto bin ich flexibler.

Der Kostenaspekt ist jedoch ein zweischneidiges Schwert. Sicher, mit der letzten Preiserhöhung der Bahn und wenn ich die reinen Spritkosten rechne ist das Auto billiger, Rechne ich jedoch Reifen, Abnutzung und Wartung beim Auto mit ein zieht das Kostenargument, bei mir, nicht mehr.

Der vierte Punkt stimmt wiederum komplett. Natürlich muss ich als Zugfahrer in meiner Tasche alles mitnehmen was ich brauche. Und das schließt dann automatisch vieles aus.

Die Vorteile oder das Warum

Bei den bisher genannten Punkten war nur der finanzielle Aspekt pro Öffis, und selbst da kann man noch diskutieren. warum tue ich das dann überhaupt? Der Hauptgrund für mich: ich fahre einfach gerne Zug. S-Bahn ist je nach Uhrzeit nicht so berauschend, Zug fahren finde ich aber einfach toll!

Das ist aber nicht alles. Natürlich dauert es bis ich im Geschäft bin, ca. 1:15 h pro einfache Richtung. Aber die Zeit kann mit lesen, schreiben, schlafen, neue Bekanntschaften schließen und nachdenken nutzen. Beim Auto fahren muss ich immer konzentriert sein.

Jap, ich muss früher aufstehen. Nervt morgens zwar, macht mich aber sehr produktiv und ist deshalb super für mich.

Ich bin nicht so flexibel. Dadurch muss ich mehr planen und mir mehr Zeit nehmen. Ich reduziere auf die wichtigen Wege und nehme diese Zeit, und die Aktivitäten am Ziel, sehr viel bewusster wahr. Ich genieße es mehr. Außerdem bin ich gewisser Hinsicht auch wieder flexibler, als wenn ich Auto fahren würde. Ich muss nämlich keinen Parkplatz suchen und auch keine Parkgebühren zahlen. Ist im Geschäft jetzt nicht relevant, in anderen Städten, im Urlaub oder auch wenn ich „nur“ in Stuttgart unterwegs bin ist das ein echter Vorteil.

 

Klar muss ich „alles mitschleppen“. Daher kommt auch der Titel des Artikels. Ich muss auf zwei Beinen mobil sein, denn außerhalb des Zuges bin ich logischerweise zu Fuß unterwegs. Also muss all mein „Zeug“, alles Arbeitsmaterial, Gadgets, Unterhaltung usw. in meine Tasche passen. Und sie muss so leicht sein, dass ich sie den ganzenTag aus eigenen Kraft tragen kann. Ich muss also „auf zwei Beinen“ mobil sein. Das find ich toll.

Mehr Bewegung, Reduktion auf die wichtigen Dinge zum mitnehmen und dadurch auch einfacheres Arbeiten sind mein Lohn dafür.

Alles in allem: ich fahre gerne mit Öffis. Ich fahre gerne Zug.

Wie ist das bei euch?

Nächste Seite »

Bloggen auf WordPress.com.
Entries und Kommentare feeds.