Die lange Suche nach dem „richtigen“ Smartphone

Juni 26, 2010 um 6:43 am | Veröffentlicht in Apple, Google, iPhone, mobil, technik | Hinterlasse einen Kommentar

Die Frage „welches Smartphone kannst du denn empfehlen?“ dürften die Technik affinen LeserInnen wahrscheinlich öfter gehört haben. Durch den Erfolg der iPhones sind Smartphones populärer und vor allem auch deutlich akzeptiert geworden. Des iPhone war aus meiner Sicht der Wegbereiter für Smartphones, es ist heute jedoch definitiv nicht mehr Konkurrenz.

Wie viele andere, die ihr Smartphone intensiv nutzen, bin Chor einigen Monaten an die Grenzen der Leistungsfähigkeit meines mobilen Begleiters gestoßen. Bisher war ich mit einem iPhone 3G unterwegs. Das wurde mit jedoch einfach zu langsam bzw. es konnte einfach nicht mehr mit der Menge und Art der Applikationen umgehen die ich im Alltag nutzen wollte. Lange Wartezeiten und regelmäßige Freezes machten mir dann klar: es muss was neues her!

Doch was sollte es werden? Das iPhone 4 war damals noch ein Gerücht. Okay, es wär sehr sicher das es kommen würde und durch die geleakten Bilder und Prototypen wär es auch schon sehr bekannt. Doch erstens war nicht klar wann genau es in Deutschland verfügbar sein würde und zweitens würde ich mir, da ich O2 Kunde bin, wieder ein unlocktes aus dem Ausland importieren müssen. Und das wäre sehr teuer geworden.

Zudem reiste mich nach knapp drei Jahren iPhone einfach auch mal wieder was neues. Was kam also in Frage? Das wär für mich sehr schnell klar. Entweder der Palm Pré (ohne Plus, den gab es bei O2 zu dem Zeitpunkt so gut wie nicht) oder das HTC Desire.

Meine Versuche vom iPhone los zu kommen, wie ich zeitweise doch wieder zurück zum iPhone bin und warum ich diesen Eintrag jetzt von meinem HTC Desire schreibe will ich in den kommenden Tagen im Rahmen einer Artikelserie darlegen. Natürlich werde ich dabei meine subjektiven Erfahrungen und Eindrücke mit den verschiedenen Geräten auf zeigen. Mein Ziel ist euch einerseits ein wenig zu unterhalten und andererseits Unentschlossenen eine kleine Entscheidungshilfe zu geben. Ich freu mich wenn ihr mich auf meiner Smartphonesuche begleitet :-).

Werbeanzeigen

Mobiles bloggen auf dem HTC Desire

Juni 11, 2010 um 12:16 pm | Veröffentlicht in mobil, Schreiben | Hinterlasse einen Kommentar

Aktuell bin ich ja mit meinem HTC Desire unterwegs. Das warzu Beginn natürlich eine große Umstellung zum iPhone. In Kürze werde ich auch meine Erfahrungen und meine Switcher-Erfahrungen hier im Blog dokumentieren.

Dieser Post hier dient jedoch nur als Test für die Android-Wordpress-App. Wenn das gut funktioniert werde ich vielleicht auch öfter mobil bloggen. Mal sehen ob das so funktioniert wie ich mir das vorstelle.

Faszination iPhone Teil 2: die Umgebung bewusster wahrnehmen

Februar 7, 2010 um 8:09 pm | Veröffentlicht in Apple, inspiration, iPhone, leben, mobil, technik | 1 Kommentar
2861800023_8cfed82acb.jpg

Bild von hansdorsch

Das iPhone hat für mich nicht nur organisatorisch und in meinem Kommunikationsverhalten seine Spuren hinter lassen, nein, auch ein neues Hobby ist dadurch entstanden. Dieses Hobby lässt mich meine Umgebung, vor allem auch die Kleinigkeiten und Details, viel bewusster wahrnehmen und beachten. Natürlich ist euch klar um was es geht: um’s Fotografieren.

Jeder ernsthafte Fotograf wird sich jetzt wahrscheinlich entweder an den Kopf fassen, face palmen oder sich die Haare raufen. Wie bitte kann man denn mit der miesen Kamera des iPhone 3G (ohne S) sinnvolle Fotos machen?

Die Antwort ist: Das kommt ganz auf den Anspruch an. Klar, die Kamera des 3G ist für einen ambitionierten Fotografen nicht mal annähernd diskussionswürdig, doch für mich ist sie super. Vor dem iPhone war fotografieren kein Thema für mich, hab ich einfach nie gemacht. Ich bewundere schöne und gute Fotos, natürlich, doch selbst hab ich da keinerlei Ambitionen. Mit meinen Fotos will jedoch Augenblicke, Momente, Außergewöhnliches, Lustiges oder einfach nur für mich in dem Augenblick Interessantes fest halten. Und genau dafür ist die iPhone-Kamera toll, einfach weil ich sie immer dabei habe. Und durch dieses neue Hobby, interessante Dinge fest zu halten, nehme ich meine Umgebung und Umwelt inzwischen sehr viel intensiver und bewusster wahr, sehe ich Details, Kleinigkeiten und an sich „normale“ Dinge des Alltags aus einem ganz anderen Blickwinkel.

Ich gehe mit viel offeneren Augen durch die Welt und habe einfach Spaß daran, Impressionen und Bilder einzufangen, die mich faszinieren. Dieses Hobby ist durch das iPhone erst entstanden und macht mir inzwischen unheimlichen Spaß. 🙂

Faszination iPhone Teil 1: Stressreduktion

Januar 30, 2010 um 2:55 pm | Veröffentlicht in Apple, iPhone, leben, mobil, technik | Hinterlasse einen Kommentar

Das iPhone hat meinen Alltag sehr viel mehr verändert und geprägt als ich es je für möglich gehalten hätte. Nach und nach werde ich hier die verschiedenen Veränderungen beschreiben, die das iPhone verursacht hat.

48967086_5f48e5afa4.jpg

Bild von Jacob Bøtter

Die erste Veränderung ist eine deutliche Stressreduktion. Jetzt kann man sich natürlich fragen, wie das iPhone zur Stressreduktion beiträgt, schließlich lese ich im Netz auch immer wieder, dass das „always on“-Prinzip des iPhone manche Leute sehr stresst und entnervt. Bei mir ist genau das Gegenteil der Fall. Das hat mit in erster Linie mit Psychologie zu tun. Durch das iPhone kann ich jederzeit auf allen meinen wichtigen Kanälen (E-Mail, Chat, Telefon, SMS) kommunizieren, auf alle meine wichtigen Unterlagen und Materialien zugreifen (Evernote, Dropbox) und steh auch in einer fremden Stadt nicht orientierungs- und planlos in der Gegen herum (Maps, Qype usw.). Auf den konkreten praktischen Nutzen der einzelnen Apps und Funktionen gehe ich in den folgenden Teilen dieser Serie noch ein. Das Gesamtpaket vermittelt mir auf jeden Fall das Gefühl, so ziemlich alles was für meine Arbeit oder meine privaten Projekte wichtig ist auch unterwegs erledigen zu können.

Nein, das hat nichts damit zu tun, dass ich sonst die „Angst“ hätte, etwas wichtiges zu verpassen. Es hat viel mehr damit zu tun, dass ich das Gefühl habe, meine Zeit flexibel nach meinen Vorstellungen nutzen zu können. Ich leibe Flexibilität und die Möglichkeit, spontan Dinge auch unterwegs tun zu können und das iPhone bietet mir genau diese Möglichkeit.

Dieses Gefühl, das meiner Erfahrung nach übrigens sehr viel mit der Realität zu tun hat, tut mir unheimlich gut. Und es reduziert den Stress „Du musst nachher das noch machen, geht aber erst wenn du daheim bist“ ganz extrem.

Ein sehr befreiendes Gefühl.

« Vorherige SeiteNächste Seite »

Erstelle eine kostenlose Website oder Blog – auf WordPress.com.
Entries und Kommentare feeds.