In eigener Sache – Jobwechsel und Zukunft

Oktober 2, 2011 um 12:37 pm | Veröffentlicht in Facebook, Google, leben, persönlich, Schreiben | Hinterlasse einen Kommentar
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Lange war es hier – wieder mal – ruhig, viel zu ruhig. Wer mich persönlich kennt hat einen der Gründe mitbekommen: Ich arbeite seit etwas mehr als zwei Wochen bei meinem neuen Arbeitgeber, dem Haus der Betreuung und Pflege in Bad Rappenau. Dort bin ich für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Mein Fazit nach zwei Wochen: Ich habe den Wechsel keine Sekunde bereut! Ein tolles Haus, motivierte Mitarbeiter, ein toller Job und ein echt guter Chef, ich bin einfach begeistert.

Der andere Grund für das lange Schweigen hier ist auf der Karrierebibel zu finden. Continue Reading In eigener Sache – Jobwechsel und Zukunft…

WWDC Keynote 2011 – Ein schaler Nachgeschmack

Juni 6, 2011 um 7:37 pm | Veröffentlicht in Apple, iPhone, mobil, persönlich, technik | Hinterlasse einen Kommentar

Apple com

Die Überschrift mag manchen überraschen, es ist doch alles sooooo toll in der Apple Welt, oder? Der Reihe nach. Soeben ist die WWDC Keynote 2011 zu Ende gegangen. Apple hat eine ganze Menge (Software-)Produkte angekündigt, die uns in den nächsten Monaten nach und nach erreichen werden. Wer eine gute Übersicht oder einen Liveticker des Events sucht, ist meiner Meinung nach beim iPhoneblog oder bei Engadget sehr gut bedient. Hier geht es um meinen ganz persönlichen ersten Eindruck der Keynote. Continue Reading WWDC Keynote 2011 – Ein schaler Nachgeschmack…

Was wäre wenn…?

Oktober 6, 2010 um 3:57 pm | Veröffentlicht in leben, persönlich | Hinterlasse einen Kommentar

Politik ist mir wichtig, manchmal zu wichtig. Aktuell bedeutet das, dass ich mir über S21 und die Demos viele Gedanken mache. Viele Diskussionen, Artikel und Meinung von beiden Seiten hab ich aufgenommen und mir angeschaut.

Schon in meinem letzten Post habe ich geschrieben, das ich grundsätzlich für S21 bin, gleichzeitig aber gegen die aktuelle Form bin und mir Änderungen oder Konzepte a la K21 wünsche.

Darum geht es mir hier nicht. Es geht mir darum, was es aus meiner Sicht bedeuten würde, wenn die Demo Erfolg hätte. Ich meine nicht die, meiner Meinung nach vernünftigen, Gegner, die Änderungen fordern. Nein, ich meine die, in meinen Augen schon sehr verbohrten, Gegner, die einen kompletten Stopp und Abbruch von S21 fordern.

Wenn die Erfolg hätten würde das für mich bedeuten, dass ich mich in Zukunft weder bei der Wahl noch sonst wo engagieren und politisch beteiligen müsste. Denn es würde dann heißen: Scheißt auf unser demokratisches, politisches System, ignoriert einfach die möglichen Beteiligungsformen, bringt eh nichts. Ihr könnt beeinflussen was ihr wollt, wenn es genug Leuten nicht passt was ihr erarbeitet, dann gehen sie einfach demonstrieren und eure Arbeit wird in die Tonne geworfen. Super Wirkung, echt gut! Oft lese ich „wir wollen mitbestimmen“. Wo zum Henker wart ihr, als politisch gegen S21 gearbeitet wurde? Ist Mitbestimmung wirklich nur dann gefragt, wenn sie spektakulär aussieht und mit breiter Öffentlichkeit einhergeht? Ist die politische Mitarbeit auf den vorhandenen Wegen zu anstrengend?

Noch mal: ich habe nichts gegen die Demonstranten, die es auch gibt, die vorher schon politisch dagegen aktiv waren. Aber alle die erst jetzt schreien fahren, aus meiner Sicht die Linie: „wir dürfen demonstrieren (ja, ist auch wichtig finde ich), deshalb MÜSSEN wir auch Erfolg haben“. Und genau diesen Schluss finde ich falsch!!!

Natürlich darf ich mich durch Demos beteiligen, dass muss auch sein und finde ich echt wichtig. Aber deshalb muss es nicht zum Erfolg führen! Wenn das wirklich ein Automatismus wäre fände ich es schlimm!

Die vernünftigen Gegner die S21 verändern, verbessern wollen haben meinen Respekt, da war ich auch mal dabei. Die jedoch, die ein Ende von S21 fordern: ihr gefährdet die Demokratie und den Rechtsstaat, den ihr angeblich fordert. Eure Art und Weise SCHADET dem gerechtfertigten Protest extrem!

Und ja, der Post ist rein subjektiv und ich bin sauer. Jetzt könnt ihr mich gern in den Kommentaren zerreißen. Mir ist wichtig das die extremen Gegner eben NICHT die Mehrheit sind. Im Gegenteil.

S21 und Polizeigewalt – das war unnötig, von beiden Seiten

September 30, 2010 um 5:04 pm | Veröffentlicht in leben, persönlich | 4 Kommentare

Wahrscheinlich sollte ich mir diesen Post verkneifen oder zumindest bis morgen warten bis ich ihn online stelle. Nun, das werde ich ganz sicher nicht tun. Als Vorwarnung: das hier ist ein emotionaler Artikel. Dennoch versuche ich, meine Argumentation so sachlich wie möglich zu halten.

Es geht um die Eskalation, die heute bei der Demo gegen Stuttgart 21 geschehen ist.

Die Kurzfassung: vor dem Beginn der Baumfällarbeiten hat sich der Protest natürlich verstärkt. Heute war auch eine, im Vorfeld genehmigte, Schülerdemonstration vor Ort. Während der Demo kam es dann zum Einsatz von Wasserwerfern, Tränengas und Gewalt (Schlagstock, Schläge) durch die Polizei. Ob die Demonstranten wirklich komplett gewaltfrei demonstriert haben weiß ich nicht und wird sich wohl kaum abschließend klären lassen.

Nur um das klar zu machen: ich halte nichts von den Demos und finde sie unnötig und überflüssig. Sie kommen meiner Meinung nach deutlich zu spät. Doch darum geht es nicht.

Die heute eingesetzte Gewalt war ABSOLUT UNNÖTIG und sinnlos! Und das gilt für BEIDE Seiten, Demonstranten und Polizei.

Aus meiner subjektiven Sicht gibt es zwei Hauptverantwortliche für das, was heute passiert ist. Einmal den Idioten der dort KINDER reingeholt hat, zum anderen den Deppen, der WASSERWERFER und TRÄNENGAS einsetzten lässt!

Ich mache weder einzelnen Demonstranten noch einzelnen Polizisten irgendeinen Vorwurf. Auf beiden Seiten wirkt extrem viel Stress, Druck und Gruppendynamik. Natürlich übt ein Demonstrant der von hunderten Gleichgesinnten umgeben und emotional aufgeheizt ist eher Druck aus, als wenn er alleine ist und in Ruhe entscheidet. Genau so klar ist für mich auch, dass Polizisten, so gut sie auch trainiert sind, umringt von vielen schreienden Menschen und unter Druck eher überreagieren, als wenn sie normal mit Einzelnen sprechen.

Ich bin weder S21 Gegner noch Befürworter, kann den Argumenten beider Seiten etwas abgewinnen und denke, dass ein Mittelweg eine gute Idee wäre.

Doch heute geht es um UNNÖTIGE Gewalt, die von beiden Seiten hätte vermieden werden können.

Die Kennzeichnungspflicht für Polizisten, die der Chaos Computer Club schon lange fordert, wird hier wieder sehr aktuell. Diese unterstütze ich eindeutig, dort arbeite ich auch aktiv politisch mit.

Wenn die traurigen Ereignisse heute dazu führen dass diese Pflicht kommt, waren sie nicht völlig sinnlos. Wichtig finde ich persönlich, dass beide Seiten, S21-Gegner und -Befürworter aber jetzt vorsichtiger miteinander umgehen. Nicht politisch, aber in der Realität bei den Demonstrationen. Eine Wiederholung darf es nicht geben. Kommt es doch dazu wäre das für alle Seiten ein trauriger Beweis von Ignoranz und Starrköpfigkeit.

Bei all der Wut: den Verletzten auf beiden Seiten heute beste Genesung und viele Gebete für euch alle.

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