In eigener Sache – Jobwechsel und Zukunft

Oktober 2, 2011 um 12:37 pm | Veröffentlicht in Facebook, Google, leben, persönlich, Schreiben | Hinterlasse einen Kommentar
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Lange war es hier – wieder mal – ruhig, viel zu ruhig. Wer mich persönlich kennt hat einen der Gründe mitbekommen: Ich arbeite seit etwas mehr als zwei Wochen bei meinem neuen Arbeitgeber, dem Haus der Betreuung und Pflege in Bad Rappenau. Dort bin ich für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Mein Fazit nach zwei Wochen: Ich habe den Wechsel keine Sekunde bereut! Ein tolles Haus, motivierte Mitarbeiter, ein toller Job und ein echt guter Chef, ich bin einfach begeistert.

Der andere Grund für das lange Schweigen hier ist auf der Karrierebibel zu finden. Continue Reading In eigener Sache – Jobwechsel und Zukunft…

Schreiben ist…

August 27, 2011 um 9:29 pm | Veröffentlicht in Ausgleich, inspiration, Schreiben | Hinterlasse einen Kommentar
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Schreiben. Dieser Vorgang erscheint uns so einfach, wir nehmen ihn schon gar nicht mehr bewusst wahr. Und doch ist er so komplex, so voller Bedeutung und Energie.
Schreiben kann Probleme lösen, scheinbar unüberwindbare Barrieren verschwinden lassen. Schreiben ist Meditation, ich nennen es das „Atmen des Geistes“, manchmal auch des Herzens.

Es gibt Worte, die drängen nach draußen, wollen unbedingt gehört, gelesen werden. Sie schlummern lange in uns, doch dann ist ihre Zeit gekommen, die Zeit des Schreibens.
Schreiben regt die Gedanken an, bringt Prozesse und Veränderungen in Gang.

Schreiben ist wie atmen: natürlich und doch so unendlich wichtig.

Genialer Artikel zum Leistungsschutzrecht – eine Klatsche für die Verleger

Dezember 29, 2010 um 10:35 am | Veröffentlicht in Netzkultur, Schreiben, Social media | Hinterlasse einen Kommentar

Marios Sixtus, dürfte manchen vom Elektrischen Reporter bekannt sein, hat heute auf http://www.carta.info einen genialen, offenen Brief an die Verleger geschrieben. Er hat mit jedem Satz so Recht das es schon weh tut. Da Marius seinen Artikel unter CC gestellt und in den Kommentaren zu seinem Artikel um das Republizieren des Artikel gebeten hat, tue ich genau das hier an dieser Stelle.

Unten der Artikel im Original Wortlau, zur Quelle geht es hier:

Liebe Verleger,

das tut jetzt vielleicht ein wenig weh, aber einer muss es mal deutlich sagen: Euch hat niemand gerufen! Niemand hat gesagt: “Mein Internet ist so leer, kann da nicht mal jemand Zeitungstexte oder so was reinkippen?“ Ihr seid freiwillig gekommen, und ihr habt eure Verlagstexte freiwillig ins Web gestellt. Zu Hauf. Und kostenlos. Ihr nehmt keinen Eintritt für die Besichtigung eurer Hyperlink-freien Wörterwüsten, weil ihr genau wisst, dass niemand dafür Geld ausgeben würde. Ihr habt seriöse und un- seriöse SEO-Fritzen mit Geld beworfen, damit Google eure Seiten besonders lieb hat. Ihr seid ohne Einladung auf diese Party gekommen. Das ist okay, ihr könnt gerne ein wenig mitfeiern. Prost! Aber wisst ihr, was gar nicht geht? Dass ihr jetzt von den anderen Gästen hier Geld kassieren wollt. Sogar per Gesetz. Verleger: geht’s noch?

Bitte unterbrecht mich, falls ich etwas falsch verstanden habe mit diesem “Leistungsschutzrecht“, was gut sein kann, denn logisch ist das alles bestimmt nicht. Ihr wollt eine Art Steuer kassieren für all die Arbeit, die es bereitet, Texte online zu publizieren. Das ist die Leistung, die geschützt und bezahlt werden soll. Nicht etwa die Texte selbst sind es, für die ihr honoriert werden wollt, sondern das Zusammentragen und online stellen. Richtig? Wo und wie dieses Geld eingesammelt werden soll, ist zwar noch nicht ganz klar, aber immerhin habt ihr da schon ein paar Ideen. Vielleicht aber könnte man dazu auch Wahnvorstellung sagen. Einer dieser Einfälle, der ein wenig nach Megalomanie, Irrwitz und gekränktem Narzissmus schmeckt, lautet: News-Aggregatoren sollen zahlen. Also Angebote wie Google News. Dafür, dass sie diese Textschnipselchen anzeigen, die als Hyperlinks dienen, die zu euren Verlagsangeboten führen. Google spült euch die Hälfte eurer Besucher auf die Seiten und jetzt sollen sie dafür bezahlen? Das ist in etwa so, als würde ein Restaurantbesitzer Geld von den Taxifahrern verlangen, die ihnen Gäste bringen.

Dann ist da noch die Idee, gewerbliche Computernutzer zur Kasse zu bitten. Pauschal und auf Verdacht. Denn sie könnten ja irgendwie davon profitieren, dass ihr umgeklöppelte Agenturmeldungen, Oktoberfest-Bilderklickstrecken und überlaufende Inhalte eures Print-Redaktionssystems ins Web pumpt. Eine Verleger-GEZ wollt Ihr euch zusammenlobbyieren. Einerseits. Auf der anderen Seite droht ihr mit rituellem Selbstmord, wenn die gebührenfinanzierte Tagesschau eine iPhone-App bereitstellt. Wie geht das zusammen? Die Öffentlich-Rechtlichen sind aufgrund ihrer Gebührenfinanzierung eure erklärten Todfeinde, andererseits wollt ihr euch in gebührenfinanzierte Verleger verwandeln? Ja habt Ihr denn überhaupt keinen Stolz?

Die Gewerkschaften habt ihr schon auf eurer Seite. Das ist kein Wunder. Gewerkschaften sind in etwa so fortschrittsfreudig wie die Taliban. Hätte es sie damals schon gegeben, wären sie sicherlich auch gegen die Einführung des Buchdrucks gewesen, da er schließlich zu Arbeits- platzabbau in den klösterlichen Schreibstuben führt. Und die schwarz-gelbe Regierung hat ein wie auch immer geartetes Leistungsschutzrecht sogar schon in ihren Koalitionsvertrag geschrieben. Das ist ebenfalls kein Wunder, schließlich hat sich die politische Elite mit der alten Medien-Oligarchie prima arrangiert. Man kennt sich und weiß sich zu nehmen.

Der CTRL-Verlust-Blogger Michael Seemann hat den hübschen Begriff “Leistungsschutzgeld“ erfunden. Eigentlich wollt ihr auch ein “Leitungsschutzgeld“: Wer beruflich eine Internet-Leitung hat, soll zahlen, zu eurem Artenschutz. Wisst ihr was, Verleger? Haut doch einfach ab aus dem Web, wenn es euch hier nicht gefällt. Nehmt eure Texte mit und druckt sie auf Papier oder schickt sie meinetwegen per Fax weg. Denn: Euch hat niemand gerufen.

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Crosspost mit freundlicher Genehmigung des „Magazins für elektronische Lebensaspekte“,De:bug, Ausgabe 148, Creative Commons: CC-BY


Amen.

Veränderungen im Leben – Veränderungen im Schreiben

September 12, 2010 um 7:29 pm | Veröffentlicht in Ausgleich, Glaube, inspiration, leben, persönlich, philosophie, Schreiben | 1 Kommentar

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Lange ist mein letzter Post mit der Ankündigung der Artikelserie zur Smartphonesuche her. Die Artikel sind geschrieben, nur veröffentlicht habe ich sie, wie ihr gemerkt habt, noch nicht. Sie passten ganz einfach nicht zu dem Stil, der gerade mein Schreiben bestimmt.

Wer mir auf Twitter und/oder Facebook folgt hat gemerkt, dass ich dort regelmäßig schreibe, Dabei geht es vor allem um die kleinen ,schönen Dinge des Lebens, darum, wie ich mein Leben genieße und was ich für andere Menschen für inspirierend halte.

Die Technikthemen sind in letzter Zeit in den Hintergrund getreten. Nicht was mein Interesse betrifft, wohl aber meine Kommunikation nach außen. Dazu kommt, dass sich auch mein Interesse und mein Umgang mit Technik und Gadgets verändert hat. Während ich noch nicht all zu langer Zeit immer dem neuesten und besten hinterher gehechelt bin merke ich, dass das inzwischen nicht mehr gilt. Jetzt ist es so, dass ich Technik noch mehr verwende als davor, jedoch Wert auf Funktion und Usability lege. Es muss nicht mehr das Neueste sein, im Gegenteil habe ich mich in manchen Bereichen bewusst gegen Neuanschaffungen entschieden und dafür meine „alten“ Geräte wieder verstärkt genutzt. Es geht jetzt nicht mehr darum neu zu kaufen, sondern die bestehende Hard- und Software so gut als möglich zu nutzen und neue Anwendungen dafür zu finden.

Kurz: statt neu kaufen bin ich jetzt auf der ich-mache-so-viel-ich-kann-aus-dem-was-ich-habe-und-werde-lieber-mal-kreativ-und-improvisiere-Schiene unterwegs. Und ich muss ehrlich sagen: das fühlt sich super an! 🙂 Das alles hat sicher auch damit zu tun, dass ich gerade wieder sehr viel Ballast, sowohl innerlich als auch äußerlich, los gewordnen bin und immer noch ausmiste und entrümpele.

Für das Blog bedeutet das: ich werde regelmäßig, zwei oder drei mal die Woche, schrieben. Über welche Themen weiß ich noch nicht, vielleicht überarbeite ich auch meine Smartphone-Artikel und stell die als erstes mal online. Das werde ich ganz spontan entscheiden. Macoholic.de ist mein privates Blog und hier will ich mich nicht limitieren oder auf ein bestimmtes Thema festlegen. Das tute ich schon in anderen Blogs für die ich schreib und vielleicht auch noch schreiben werde.

Wer also damit leben kann, dass das hier kein reines Technik-Blog ist und das hier völlig unterschiedliche Themen behandelt werden, den lade ich herzlich ein, hier mit zu lesen und gerne auch zu kommentieren. Ich freu mich drauf und ich hoffe, dass das auch für euch gilt. Und selbst wenn es niemand lesen würde: mir macht es Spaß und es tut mir gut! 🙂

 

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