Back to analog?

Oktober 23, 2008 um 9:07 pm | Veröffentlicht in Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar
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Von einigen Lesern und Leserinnen weiß ich, dass sie auch drüben bei Thorsten auf macoholic.de mitlesen. Einige sind wahrscheinlich erst durch einen meiner Gastposts bei Thorsten auf mein Blog hier gestoßen.

Diese Leser und Leserinnen wissen bereits, dass Thorsten in letzter Zeit von einem digitalen Organisationssystem mit iPhone und Mac wieder auf ein analoges System mit einem Moleskine und dem Taschenbegleiter umgestiegen ist. Wenn ich Thorsten richtig verstanden habe war es bei ihm schlussendlich ein Zuviel an Organisation, das ihn zu dieser Kehrtwende gebracht hat.

Wer hier schon länger mitliest weiß, dass auch ich einen starken Hang zu Papier und Stift habe und auch sehr gerne von Hand schreibe. Thorstens Blogposts zu seiner „Reise zurück zum Analogen“ haben mir in letzter Zeit wieder richtig Appetit auf die Arbeit und das Schreiben von Hand gemacht. Und deshalb werde ich in den nächsten Wochen auch mal versuchen, meine Aufgaben und Projekte auf Papier und im Taschenbegleiter zu organisieren. iPhone und Mac werden nach wie vor Termine und Kontakte verwalten, die Aufgaben oder neu deutsch „To Dos“ werde ich jedoch ganz analog im Taschenbegleiter aufschreiben und organisieren.

Wieso sollte man von den digitalen Methoden weg wieder hin zu den „old school“ analogen Werkzeugen gehen? Nun, die digitalen Hilfsmittel haben unbestreitbare Vorteile, sie sind sehr flexibel was Verschiebungen und Änderungen betrifft und sie lassen sich bequem synchronisieren und sind dadurch auch automatisch gebackup. Von den vielen Möglichkeiten der Verknüpfung und Einbindung von Web-Diensten und anderen Programmen ganz zu schweigen. Wenn die jetzt so toll sind, warum dann Papier? Bei digitalen Lösungen besteht, zumindest bei manchen Leuten zu denen ich gehöre, die Gefahr, dass man es mit de Organisation übertreibt, alles zu fein strukturiert und zu sehr durchplant. Genau das ist Thorsten passiert und auch ich tappe regelmäßig in diese Falle. Papier und Stift machen die Organisation wieder simpel, einfach und reduzieren dadurch das Risiko der Über-Organisation und Über-Planung. Mit Stift und Papier überlegt man sich genau, was man sich aufschreibt und die Listen werden von vorne herein nicht so lang wie digital, ist zumindest bei mir so.

ich bin also gespannt auf das „Analog Experiment“. Wenn die Sache gut funktioniert werde ich mein System hier auch mal näher beschreiben, vielleicht auch einen Gastartikel bei macoholic.de veröffentlichen. Wenn es nicht klappt werde ich natürlich auch diese Gründe hier darlegen.

Interessiert euch so was oder wollt ihr ganz andere Themen hören? Was würdet ihr denn gerne hier lesen oder vielleicht auch schreiben?

Übergänge des Lebens

Oktober 20, 2008 um 9:43 pm | Veröffentlicht in Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar
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Kennt ihr die Momente, in denen ihr ganz deutlich spürt, das sich etwas in euch verändert hat? So als würde in euch ein Schalter umgelegt werden und eine Veränderung ihr Ende finden, die sich schon länger anbahnt.

Heute Abend ist für mich ein solcher Moment. Ich weiß nicht genau was sich verändert hat oder warum, aber ich spüre ganz deutlich, das heute Abend ein Übergang für mich ist. Mit „Übergang“ meine ich den Punkt, an dem ein Abschnitt endet und ein neuer beginnt, der Punkt, an dem ich bereit bin für den neuen Abschnitt, für das was kommt. Ich weiß nicht warum es gerade heute Abend ist, aber ich spüre eine solche innere Ruhe, eine Abgeklärtheit und Sicherheit in mir.

Veränderungen geschehen nicht über Nacht und auch diese hat sich, rückblickend betrachtet, wahrscheinlich schon länger angekündigt. Dennoch ist sie mir erst heute bewusst geworden. Was immer es ist, ich bin sehr gespannt darauf es zu erleben und mich von Gott führen zu lassen.

Das war heute ein sehr philosophischer, Tagebuch ähnlicher Eintrag. Irgendwie musst der heute so sein. Mal schauen warum :-).

Ein laaaaaanger Tag geht zu Ende

Oktober 17, 2008 um 9:48 pm | Veröffentlicht in Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar
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Uff. Heute war ein für mich wirklich langer und fordernder Tag und ich bin dementsprechend geschafft. Daher heute nur ein kurzer Artikel mit nur einem Gedanken, den ich gestern Abend/Nacht auch schon in Kurzform getwittert habe.

In den letzten Tagen, in denen ich ja regelmäßig gebloggt habe merke ich wieder, wie unheimlich gut mir das Schreiben tut und wie beruhigend und ausgleichend es für mich wirkt, wenn ich das Schreiben als Ritual zum Abschluss des Tages aufbaue und beibehalte. Interessanterweise habe ich gleichzeitig mit dem täglichen Bloggen auch das Tagebuch schreiben wieder aufgenommen. Ich beobachte gerade generell einige Veränderungen die vor allem in mir statt finden und die ich hoch interessant finde. Und genau das war ja auch das Ziel des Experiments „Ein Post pro Tag“. Die Veränderungen haben gerade erst begonnen und ich werde sie sehr interessiert verfolgen und beobachten.

Was mich noch interessieren würde: Bloggt ihr denn auch selbst, die ihr hier mitlest? Wenn ja wo, wie oft und über was? Antworten würden mich sehr freuen :-):

On the go

Oktober 15, 2008 um 7:25 am | Veröffentlicht in Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar
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Ich bin mal wieder im Zug unterwegs, genauer gesagt auf dem Weg nach Karlsruhe um mit meiner besten Freundin zu frühstücken. Klar, mit meiner Bahncard 50 ist die Bahn auf jeden Fall deutlich günstiger als mit dem Auto. Und heute fahre ich das erste Mal mit einem TGV und muss ganz ehrlich sagen: Sowohl der Zug als auch der Service ist echt spitze!

Es gehen regelmäßig Leute durch die den Müll einsammeln, die Beleuchtung ist sehr angenehm, die Sitze mehr als bequem und selbst bei den kleinen Tischen an einem Einzelplatz habe ich locker genug Platz, um mit dem MacBook zu arbeiten und zu schreiben. Tatsächlich entsteht dieser Artikel gerade im TGV. So angenehm ich den ICE letztes Mal auch fand, der TGV schlägt ihn in Sachen Komfort und Service um Längen. Und teurer ist die Fahrt auch nicht, ich zahle sogar weniger als mit dem iCE.

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