Schreiben ist…

August 27, 2011 um 9:29 pm | Veröffentlicht in Ausgleich, inspiration, Schreiben | Hinterlasse einen Kommentar
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Schreiben. Dieser Vorgang erscheint uns so einfach, wir nehmen ihn schon gar nicht mehr bewusst wahr. Und doch ist er so komplex, so voller Bedeutung und Energie.
Schreiben kann Probleme lösen, scheinbar unüberwindbare Barrieren verschwinden lassen. Schreiben ist Meditation, ich nennen es das „Atmen des Geistes“, manchmal auch des Herzens.

Es gibt Worte, die drängen nach draußen, wollen unbedingt gehört, gelesen werden. Sie schlummern lange in uns, doch dann ist ihre Zeit gekommen, die Zeit des Schreibens.
Schreiben regt die Gedanken an, bringt Prozesse und Veränderungen in Gang.

Schreiben ist wie atmen: natürlich und doch so unendlich wichtig.

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Schreiben – Übung -> Gewohnheit

Mai 1, 2009 um 11:18 am | Veröffentlicht in Uncategorized | 1 Kommentar
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Öfter hab ich hier in der Vergangenheit über das Schreiben selbst geschrieben. Die Wirkung die Schreiben auf mich hat, seine Bedeutung, seine Effekte und meine Pläne und Gedanken dazu waren einige der Aspekte, die ich bisher angesprochen habe. Eines hat sich jedoch immer wieder wiederholt: ich wollte sehr oft mehr Schreiben, wirklich funktioniert hat das bisher nicht. Leider.

Daher will ich die Sache dieses Mal anders angehen: ich werde hier mehr, dafür kürzere Artikel schreiben. So erhoffe ich mir den Effekt der Gewohnheit, dass Lao das Schreibeb für mich ein fester und normaler Bestandteil meines Lebens und meines Tagesablaufes wird. Senn das geschieht durch Übung. Wenn Schreiben normal geworden ist denke ich, dass auch die Länge der Artikel wieder wachsen wird. Doch bis dahin muss ich erst einmal die Gewohnheit des Schreiben aufbauen.

Daher werden hier ab heute auch vermehrt Artikel auftauchen die ich, wie diesen hier, auf dem iPhone schreibe und veröffentliche. Mal schauen ob das gut klappt. Vielleicht übermannt mich das Interesse ja doch noch und es wird doch noch ein Netbook. Mal sehn.

Ein Lebenszeichen

März 12, 2009 um 7:16 pm | Veröffentlicht in Ausgleich, leben, mobil, persönlich | Hinterlasse einen Kommentar
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Lange, sehr sehr lange war es hier ruhig. Heute melde ich mich zurück. Ich bin gerade krank, liege mit Fieber flach und bin außer Gefecht.

Diese Zwangspause nutze ich natürlich trotzdem. Immer wenn ich viel Zeit habe nach zu denken, und wenn ich im Bett liege habe ich diese Zeit eben, fange ich an zu denken und so gut wie immer kommt dann auch wieder die Lust auf’s Schreiben. Heute natürlich nur kurz, schreiben strengt mich sehr an, aber dennoch will ich wieder schreiben. Damit dieser Artikel nicht zu lang wird schreibe ich diesen Artikel vom iPhone aus mit der Applikation iBlogger.

Auch das will ich wieder mehr tun, spontan und aus dem Augenblick heraus schreiben. Jetzt geh ich erstmal gesund werden.

Die Leere

November 24, 2008 um 8:57 pm | Veröffentlicht in Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar
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Ein leerer Platz. Er liegt da, still und ruhig. Nur an seinen Rändern bewegen sich Menschen, doch niemand betritt den Platz.

Alle Bewegung scheint auf ihm zu erlahmen, nichts regt sich. Ich starre auf den Platz und bemerke, wie er mit seiner Leere in mich eindringt, mich ganz ausfüllt, alle anderen Gedanken und Dinge in mir verdrängt.

Trotz dieser Ruhe, trotz dieser Leere fühle ich mich übervoll, so viele Gedanken, ungreifbare, unbewusste Gefühle steigen in mir auf, erfüllen, überfüllen mich und überwältigen mich. Ich stehe nur da, kann nur hilflos, bewegungslos da stehen, zuhören und zuschauen, spüren, wie ich überwältigt werde.

Gefühle materialisieren sich, nehmen Gestalt an, treten vor und rufen mir entgegen warum sie in mir sind, schreien mir ihre Existenzberechtigung ins Gesicht. Sie sagen mir, wie lange sie schon in mir schlummern, unbemerkt, unbewusst, vielleicht verdrängt. Und sie fordern ihr Recht auf Leben ein, werden lebendig und aktiv, erfüllen mich und überfluten mich mit unendlich vielen verschiedenen Eindrücken.

Wieder kann ich nichts dagegen tun, ich ertrinke in dieser Emotionsflut. Dann, als ich das Gefühl habe es nicht mehr zu ertragen, als alles über mich hereinbricht, zieht sich die Leere aus mir zurück, verlässt meinen Geist und nimmt den leeren Platz vor mir in Beschlag.

Ich bleibe zurück, verwirrt, irritiert, überwältigt, bewegungslos und hilflos. Unfähig etwas zu tun, nur ganz langsam zu mir kommend. Ich starre noch immer den leeren Platz vor mir an, reiße meinen Blick mühsam los und drehe mich um. Ich kehre dem Platz mit seiner Leere den Rücken und spüre doch, wieviel sie in mir verändert hat und das ein Teil dieser Leere bei mir, in mir geblieben ist.

Mit kommen Menschen entgegen, sie streben dem Platz, der Leere zu. Für einen Augenblick will ich sie warnen, ihnen ersparen was ich erlebte. Doch sie würden mir nicht glauben und ich weißt auch nicht, ob die Leere auch sie erfüllen wird. Doch eines ist gewiss: Sie wird sie verändern. Doch wie?

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