Interessante neue Offenheit durch neue Software

November 16, 2008 um 11:11 pm | Veröffentlicht in Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter: , , , , , ,

So, seit gestern arbeite ich ja mit MacJournal und bin doch sehr begeistert. Die 30 Dollar sind gut angelegt . Zwar klappt das Posten von Bildern in Blogeinträgen noch nicht wirklich, aber da muss ich mal schauen und eine Mail an den Support schreiben, dann kann ich den auch gleich mal testen.

Da ich ja jetzt mein Tagebuch auch wieder elektronisch auf dem MacBook führe, deshalb hab ich das Programm ja gekauft, kann ich natürlich auch beobachten, ob sich mein Tagebuch-Schreib-Verhalten verändert. Okay, eine Zunahme an Tagebucheinträgen ist denke ich völlig normal, schließlich will die neue Software ja auch ausgiebig genutzt und getestet sein. Was mich allerdings wirklich wundert ist die Tatsache, dass ich jetzt auch über Themen Tagebuch führe, die ich bisher selbst dort nicht anzuschneiden gewagt habe.

Ich denke das hat zwei Ursachen.

  1. Ich bin mir jetzt sicherer das meine Daten, d.h. mein Tagebuch und sein Inhalt, vor dem Zugriff und dem gelesen werden durch andere Menschen die es nicht lesen sollten geschützt ist. Warum? Nun ja, zum einen ist mein Journal mit einem sehr guten Passwort gesperrt und zum anderen außerdem verschlüsselt. 100% sicher ist das natürlich nicht aber doch deutlich sicherer als die gute alte Papierversion.
  2. Der Hauptgrund warum ich wieder von Papier auf Mac gewechselt bin: Von Hand schreiben macht mir zwar Spaß und ich liebe auch das haptische Feedback, aber auf der Tatstatur bin ich beim Tippen einfach noch mal deutlich schneller. Damit können meine Gedanken besser fließen und werden nicht durch meine Schreibgeschwindigkeit gebremst.

Ich finde diese Veränderung innerhalb der ersten 24 Stunden sehr interessant und freu mich schon darauf, noch viel mehr zu entdecken .

Werbeanzeigen

Erster Eintrag mit Macjorunal

November 15, 2008 um 11:05 pm | Veröffentlicht in Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter: , , , ,

So, gerade habe ich mir Macjournal geleistet. ich schreibe zwar sehr gerne Tagebuch auf Papier, jedoch bin ich beim Tippen einfach deutlich schneller als von Hand und das war, zumindest in der letzten Zeit, immer wieder eine große Hemmschwelle für mich.

Ich teste jetzt auch, ob Macjournal MarsEdit als Blog-Editor ablösen kann, wenn ja hätte ich eine MarsEdit Lizenz übrig :-).

Die Pause.. und neue Ausblicke

November 7, 2008 um 11:15 pm | Veröffentlicht in Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter: , , , , ,

So die letzten Tage war es ja sehr ruhig hier. Das liegt einfach daran, dass in der letzten Woche ein Ereignis statt gefunden hat, dass für mich einen schwerwiegenden Effekt und auch umfassende Auswirkungen hat. Was genau passiert ist gehört hier nicht her, jedoch war es für mich so anstrengend und bedrückend, dass ich weder den Kopf noch die Energie hatte, um etwas sinnvolles zu schreiben.

Inzwischen ist etwas besser geworden, weil ich jetzt damit zu recht komme. Jedoch fehlt mir gerade einfach die kognitive Kapazität um hier in der nächsten Zeit philosophische oder tiefschürfende Artikel zu schreiben. Trotzdem werden viele neue Artikel kommen. Wird das dann alles seichtes Bla Bla Bla? Nein, natürlich nicht. Jedoch werden jetzt vermehrt Artikel zu Technik und zu netzpolitischen Themen kommen. Das sind schlicht und ergreifend die Themen, mit denen ich mich auch viel beschäftige die allerdings längst nicht so viel Energie brauchen wie tief gehende Gedanken. Außerdem beschäftige ich mich seit kurzem auch vermehrt mit politischen Themen, daher habe ich da auch viel neues Material. Ich hoffe das das auch für viele Leser attraktiv ist, wenn ihr Wünsche und/oder Vorschläge zu Themen habt bitte in die Kommentare oder per Email.

Schreiben – Wanderung von Geist und Seele

Oktober 27, 2008 um 9:57 pm | Veröffentlicht in Uncategorized | 1 Kommentar
Schlagwörter: , , , , , , , , ,

Schreiben, die Fähigkeit Gedanken in lesbare Zeichen und Worte auf Papier oder auf einem Bildschirm zu fassen hat mich schon immer fasziniert. Persönlich bin ich völlig unbegabt was malen und zeichnen betrifft, doch mit Worten kann ich umgehen. Ich spiele gerne mit ihnen, genieße es, meine Gedanken in eine für andere (be)greifbare Form zu bringen, mich in einer Form mit zu teilen, die länger Bestand hat als das gesprochenen Wort.

Wenn ich im Stress bin schreibe ich, wenn es mir gut geht schreibe ich, wenn ich etwas genau durchdenken will schreibe ich, wenn ich Ordnung in meine Gedanken bringen will schreibe, wenn ich anderen Menschen danken will schreibe ich. Ich schreibe sehr viel und sehr gerne und „Schreiben“ beinhaltet hier sowohl das Tippen am Computer als auch das „echte“ Schreiben mit Papier und Stift. Ja, ich schreibe noch echte Briefe und verschicke sie dann mit der guten alten Schneckenpost, ich schreibe Postkarten und ich schreibe Tagebuch, ja sogar bei meinen Aufgaben beginne ich wieder damit, Papier und Stift einzusetzen.

Schreiben ist kann für mich vieles sein: Meditation, Gebete, das Leeren des Kopfes, das Rausschreiben von Emotionen und Gedanken, Unterstützung beim Denkprozess, Ausdruck von Dankbarkeit, Schmerz oder Wut, wissenschaftliches Arbeiten, das Vermitteln von Informationen oder Meinungen, das Teilen von Erfahrungen und vieles mehr. Was Schreiben in der konkreten Situation für mich bedeutet hängt von der Situation selbst aber auch von meiner Stimmung usw. ab.

„Schreiben – Wanderung von Geist und Seele“, zugegeben, dieser Titel klingt schon sehr entrückt und spirituell. Ist er auch. 🙂 Bei all den verschiedenen Funktionen die Schreiben für mich hat ist diese eine doch die wichtigste, die Essenz, die Schreiben für mich darstellt: Die Gedanken schweifen lassen, dem Geist erlauben völlig los zu lassen und frei zu werden. Und genau das gleiche gilt auch für meine Seele. Nicht alle meine Gebete spreche oder denke ich. Einige schreibe ich auch in mein Tagebuch, verarbeite ich in Gedichten und Texten und manchmal schreibe ich auch meine gesamtes Gebet nieder um mir bewusst zu machen, von was ich da eigentlich rede.

Auch nicht spirituelle und nicht christliche Menschen können denke ich ähnliches auch dem Schreiben ziehen. Das Schreiben beruhigen und entspannen, den Kopf frei machen kann ist schon sehr lange bekannt und völlig unabhängig von Glaube, Religion oder Spiritualität. Auch wenn der Artikel heute vielleicht etwas abgehoben klingt, ich ermutige euch dazu, es einfach mal zu versuchen. Setzt euch einfach hin und schreibt auf was euch einfällt, völlig ohne Struktur oder Sinnzusammenhang, die Gedanken finden schon ihren Weg in die Worte und dann nach draußen.

Ich weiß zum Beispiel gar nicht warum ich den heutigen Eintrag so schreibe. Eigentlich hatte ich ein ganz anderes Thema geplant und auch schon gut vorbereitet. Doch als ich an mein MacBook gesessen bin und MarsEdit aufgemacht habe kamen diese Worte einfach, sie wollten raus, wollten mit anderen geteilt werden.

Also habe ich es zugelassen. Denn das ist manchmal alles was wir tun müssen: Die Worte fließen lassen und ihnen gestatten durch das Schreiben zum Leben zu erwachen. Ja, Schreiben hat für mich etwas spirituelles, etwas magisches, wunderbares, geheimnisvolles und zu gleich so wunderschönes. Ich kann es nicht erklären, doch Schreiben ist für mich sehr sehr wichtig. Würde ich sonst so viel über das Schreiben schreiben ;-)?

« Vorherige SeiteNächste Seite »

Erstelle eine kostenlose Website oder Blog – auf WordPress.com.
Entries und Kommentare feeds.