Ziele

Dezember 15, 2008 um 12:00 am | Veröffentlicht in leben, persönlich | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter: , ,

Wie ich bereits in meinem letzten Post geschrieben habe sind Ziele sehr wichtig für die eigene Motivation und Energie. Ziele geben Orientierung, Klarheit und Richtung, sie zeigen Wege und führen uns.

Genau deshalb ist es so extrem wichtig, sich selbst immer wieder Ziele zu setzen und auf diese hin zu planen und zu arbeiten. Dazu müssen wir klare, eindeutige und greifbare Ziele haben und uns täglich an diese erinnern.

Deshalb hier zwei entscheidende Dinge, um mit Zielen positiv zu arbeiten.

1. Ziele eindeutig und greifbar formulieren. So konkret wie möglich, gleichzeitig aber auch wirklich anspruchsvoll.

2. Sich Reminder setzen, sich an diese Ziele erinnern, idealer Weise täglich. Das geht mit Zetteln die man sich in die Wohnung hängt, mit einem entsprechenden Desktop-Hintergrund am Computer, durch Email-Erinnerungen und vielem mehr.

Wie erinnert ihr euch denn an EURE Ziele?

Pausen – der schmale Grad zwischen Faulheit und Erholung

November 2, 2008 um 10:15 pm | Veröffentlicht in Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter: , , , , , , , , , ,

Der gestrige Post wurde nicht von MarsEdit geschluckt und Blogger ist auch unschuldig. Nein, zum ersten Mal ist ein Post wirklich ausgefallen. Warum? Nun ja, meine Eltern sind heute in den Urlaub geflogen und gestern waren doch einige Vorbereitungen zu treffen. Außerdem hat mir der Wetterumschwung zu schaffen gemacht. Gestern war es bei uns zwar kalt aber doch trocken, heute völlig nebelig und nass, das spür ich immer. Heute Morgen ging es dann früh raus, so gegen halb sechs, zum Flughafen. Daher bin ich jetzt ziemlich müde und fertig. Ich bin zwar noch eine Weile wach aber fit ist dann doch anders ;-).

Gestern Abend saß ich da und hab mir überlegt, ob ich den Post noch schreibe einfach damit was geschrieben ist oder ob ich ihn ausfallen lasse und dann lieber heute einen sinnvollen schreibe. Wie ihr seht habe ich mich für letzteres entschieden. Und genau diese Entscheidung war es die mich im Rückblick zu meinem heutigen Thema führt.

Pausen sind notwendig, wir brauchen Pausen um uns zu erholen, neue Kraft zu tanken, Körper, Geist und Seele zu regenerieren. Nicht umsonst gibt es den Ausdruck „Die Seele baumeln lassen“ wenn sich jemand erholt. Gerade in unserer heutigen, doch sehr schnelllebigen und hektischen (Arbeits-)Welt ist es wichtig immer wieder einen Gang zurück zu schalten, sich mal ans Ufer des Zeit- und Lebensstromes setzten statt ständig mit zu schwimmen, inne zu halten und zur Ruhe zu kommen. Das ist die Zeit um die Gedanken zu ordnen, vielleicht wieder einmal die eigenen Ziele zu betrachten und zu überdenken, mit Freunden die Zeit genießen, gute Gespräche, gute Musik, gute Essen zu genießen. Wichtiger noch ist es für mich zu beten, vielleicht mal wieder in Bibel zu schauen oder mich mit etwas anderen zu beschäftigen, das meinen Glauben betrifft. Schreiben gehört für mich natürlich, wer hätte es gedacht, auch zu den erholsamen Tätigkeiten während einer Pause, genau so wie lesen. Und zu guter letzt kann man einfach auch mal das tun, wozu Pausen gedacht sind: nämlich gar nichts. 🙂

Doch Pausen können auch negativ sein. Wenn ich gerade wirklich in die Arbeit oder etwas anderes vertieft bin, „im Flow“ wie es neu-deutsch so schön heißt, dann ist eine Pause eher störend, unterbricht sie mich doch bei dem was ich tue, holt sich mich aus meiner gedanklichen Welt, in die ich gerade abgetaucht bin. Das ist ein Punkt der sich, zumindest was Erholungspausen betrifft, noch mehr oder weniger gut kontrollieren lässt, schließlich muss ich keine Pause machen, es sein denn mein Körper verlangt es.

Gefährlicher, weil schleichender und meistens unbemerkt, ist es jedoch, wenn Pausen sich ausdehnen, viel länger werden als man ursprünglich geplant hat und dann sehr viel mehr Zeit einnehmen als sie sollten oder dürften. Meistens passiert das dann, wenn man sich mit unangenehmen oder unbeliebten Aufgaben auseinander zu setzen hat, ist zumindest bei mir so. „Proskranieren“ nennt sich das seit einiger Zeit, gemeint ist das gute alte Aufschieben, so mit „der langen Bank“ und so. Ich denke das kennen wirklich alle LeserInnen (wenn es jemanden gibt der oder die damit keinerlei Probleme hat bitte schreibt in die Kommentare, ich würde wirklich gern wissen wie ihr das macht!). Die bekannten Strategien gegen das Aufschieben, zumindest die mir bekannten, sind Dinge wie einen Timer für die Pausen stellen, sich feste Zeiten und Zeiträume setzten, sich mit interessanten Dingen belohnen, wenn man bestimmte Aufgaben erledigt, sich Druck machen in dem man Deadlines setzt und diese mit anderen abspricht, die Aufgaben sehr detailliert planen und aufschreiben usw. usw. usw. So richtig gut funktioniert für mich nichts davon.

Der beste Weg den ich kenne ist, sich bewusst zu machen was die Aufgabe bzw. das dahinter stehende Ergebnis für einen Sinn für mich und mein Leben, meine Ziele und meine Pläne hat. Wenn ich zu dem Schluss komme, dass diese Aufgabe bzw. das Ergebnis meinen Zielen und Plänen hilfreich ist und dadurch die Sache eine echte Bedeutung für mich bekommt, fällt es mir leichter auch unangenehme Aufgaben anzugehen. Wohlgemerkt leichter, das bedeutet (leider) nicht, dass es immer perfekt funktioniert *seufz*. Es gibt natürlich auch Aufgaben die bei genauerer Betrachtung keinen wirklichen Sinn machen und mich nicht weiterbringen. Diese Aufgabe versuche ich so weit als möglich zu delegieren oder ganz zu streichen, was erstaunlich oft und gut funktioniert :-). Wenn etwas keinen rechten Sinn ergibt und ich es trotzdem tun muss hilft nur Augen zu und durch.

Doch zurück zu den Pausen: Grundsätzlich sehr gut und absolut notwendig können sie doch wahre Zeitfresser und Produktivitätskiller werden. Ich denke persönlich hier gilt die alte Regel, die eigentlich für so ziemlich alles anwendbar ist:

„Die Dosis macht das Gift.“

In diesem Sinne erholt euch gut und achtet darauf euch nicht „zu vergiften“ :-). Wohl dosiert ist das Medikament „Pause“ nämlich eines der wirkungsvollsten überhaupt gegen Stress, Unruhe, Überlastung, Kraftlosigkeit, Schlaflosigkeit usw. Also, dann ab zur täglichen Dosis, sie ist hiermit allen LeserInnen verordnet ;-).

Alles hat seinen Preis

November 1, 2008 um 1:53 am | Veröffentlicht in Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter: , , , ,

Heute habe ich mir den Film „Krabat“ angeschaut und bin dabei an einem
Satz hängen geblieben:
„Alles hat seinen Preis.“
Das stimmt. Immer. Wenn ich eine bestimmte Sache wähle entscheide ich
mich damit gleichzeitig auch gegen etwas anderes, dass ich anstatt
dieser Sache hätte tun können.
Meistens merken wir gar nicht wogegen wir uns entscheiden, weil uns
das wofür wir uns entscheiden viel wichtiger ist. Doch manchmal
müssen wir auch Entscheidungen treffen die uns schwer fallen und weh
tun, einfach weil wir eigentlich beide Möglichkeiten wollen aber nur
eine tun oder haben können. Ich bete in solchen Fällen und höre auf
meinen Bauch und mein Herz, andere müssen solche Entscheidungen erst
durchdenken, das ist völlig individuell. Hier gibt es meiner Meinung
nach kein besser oder schlechter, jeder muß für sich bestimmen, was
in der jeweiligen Situation für ihn passt.
Und da ich jetzt hundemüde bin entscheide ich mich für schlafen und
Bett und damit gegen einen längeren Artikel. Den gibt’s morgen
wieder 🙂

Technik, Berufsaussicht, eine Bitte und Geduld

Oktober 29, 2008 um 9:50 pm | Veröffentlicht in Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter: , , , ,

Wer sich fragt: „War da nicht von täglichen Artikeln die Rede? Wo ist denn der von gestern?“ Der bekommt meine aktuelle Standardantwort dazu: Aaaaaaaaargh!!!

Im Ernst, MarsEdit und Blogger haben sich mal wieder nicht verstanden und mein Post von gestern ist in das ewige Daten-Nirwana entschwunden :-(. Mal so richtig toll, ne? Aber nein nein nein, ich reg mich da jetzt nicht mehr auf, das hab ich schon zur Genüge getan.

Der Artikel von gestern wird morgen nachgereicht, heute habe ich mal eine Bitte in ganz persönlicher Sache an euch. Seit ca. einem Monat bin ich nun mit dem Studium fertig. Seit dem bin ich fleißig auf der Suche nach Arbeitsplätzen für einen Diplom Sozialpädagoge BA. Ich fände es natürlich toll, wenn einer oder eine der Leser oder Leserinnen mir Bescheid sagen würde, wenn ihr da vielleicht freie Stellen kennt. Wäre sehr toll von euch wenn ihr da Tipps hättet.

Das anstrengendste am Bewerben ist für mich nicht das Schreiben, wer hätte das gedacht :-), sondern das Warten. Wenn es um andere Menschen geht hab ich eine Eselsgeduld, bei mir selbst so ganz und gar nicht. Das gilt leider auch, wenn ich auf etwas für mich sehr wichtiges warte. Mir ist klar das solche Auswahlverfahren ihre Zeit dauern, dass das nicht über Nacht geht und da viel dahinter hängt. Logisch betrachtet sind zwei Wochen keine Zeit für eine Antwort auf ein Bewerbungsschreiben. Nur leider hat Logik eben nichts mit meinem subjektiven Zeitempfinden zu tun.

„Geduld ist eine Tugend“, diesen Spruch hat sicher der Eine oder die Andere schon mehrfach gehört. Ja, ist sie und ich bewundere Menschen, die mit sich selbst sehr geduldig sind. Das kann ich überhaupt nicht. Aber ich arbeite daran? Wie ich das tue? Nun, ich versuche innerlich ruhiger, ausgeglichener und entspannter zu werden. Dazu gehört für mich viel Schreiben, das Lesen von Anselm Grüns Büchern, Gebet und Meditation, bewusstes Tee trinken (kein Witz!), aufräumen und Training.

Zu den Büchern von Anselm Grün gibt es hier bald einige Reviews und was das Tee trinken betrifft: Sich bewusst Zeit nehmen um offenen Tee aufzugießen, den Tee ziehen lassen, in der Zwischenzeit schöne Teetassen hinrichten, den Tee dann langsam und bewusst eingießen und das Aroma wirken lassen. Das kann sehr entspannend sein und gut tun, kann eine Ruhe-Insel im Alltag werden. In nächster Zeit will ich mich mit der japanischen Teezeremonie auseinandersetzen und mich dort einarbeiten. Das ritualisierte Zubereiten des Tees übt eine große Faszination auf mich aus. Dieses Ritual hat für mich sehr viel mit Ruhe, Konzentration und Disziplin zu tun, Und genau darum geht es mir.

Was nutzt ihr denn um zur Ruhe zu kommen, euch innerlich etwas vom Alltag zu distanzieren? Würde mich sehr interessieren.

Nächste Seite »

Erstelle eine kostenlose Website oder Blog – auf WordPress.com.
Entries und Kommentare feeds.